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Westheimer Brandschützer feierten kräftig

Ehrenabend und großer Umzug zum 125-jährigen Bestehen - 08.06.2016 07:30 Uhr

Hingucker: Die Festdamen der FFW Westheim in ihren adretten Trachten. © Heinz Schwarzländer


Bürgermeister Helmut Schindler gratulierte der Wehr und dankte für die Sicherheit, die sie den Bürgern vermittle: Feuer löse Angst aus, die Feuerwehr beruhige und helfe, ohne sie wäre des Gesicht der Gemeinde anders. Und nicht zuletzt sei sie der Beweis dafür, dass das Ehrenamt lebt.

Schirmherr Max Blank bedankte sich bei der Feuerwehr für die Ehre, nach 25 Jahren ein zweites Mal Schirmherr sein zu dürfen. Landtagsabgeordneter Manuel Westphal verwies auf die jüngsten Unwetter, bei denen sich gezeigt habe, dass die Wehren ein wichtiger Bestandteil des Rettungswesens und der Hilfeleistungen seien. Daher fördere sie auch der Freistaat. Er dankte der Wehr für die Kameradschaft und die Jugendarbeit.

Der kleine Umzug vom Dorfplatz zum Festzelt vermittelte Landrat Gerhard Wägemann einen positiven Eindruck des „herausgeputzten“ Dorfes. Er war erfreut, dass nach den Naturkatastrophen jetzt auch auf den Titelseiten großer Zeitungen die Hilfeleistungen der Feuerwehren anerkannt werden.

Geehrt: Diese Mitglieder der Jubelwehr sind seit 25 Jahren aktiv im Dienst und wurden dafür nun entsprechend ausgezeichnet. © Heinz Schwarzländer


Der Landrat war es auch, der Urkunden an Feuerwehrmänner für 25 Jahre Dienst überreichte — an Martin Eisen, Thomas Kleemann, Jürgen Baurenschmidt, Martin Böhrer, Friedrich Eisen und Friedrich Minderlein.

Kreisbrandrat Werner Kastner lobte den Gemeinschaftsgeist der Feuerwehren und stellte fest, dass sie noch immer attraktiv seien, was steigende Mitgliedszahlen zeigten. Der Grundgedanke der Wehren sei seit 125 der gleiche — nur jetzt mit moderneren Gerätschaften.

Die 18 Festdamen trugen die Chronik der Wehr vor und brachten ein Erinnerungsband an der Fahne an. Das erste Fass Bier wiederum durfte der Bürgermeister, assistiert vom Schirmherrn und dem Kommandanten, anstechen. Die beiden Festdamenführer Thomas Blank und Mario Eisen füllten dann die Krüge, ehe die Coverrockband „Flaming Moe“ den jungen Fans kräftig einheizte. Eine Aufgabe, die am Samstagabend die Partyband „Gipfelstürmer“ übernahm. Ihr Motto lautet vielsagend: „Sex, Drugs und Volxmusik“.

148 Gruppen dabei

Der Sonntag begann mit dem Festgottesdienst, den Pfarrer Helmut Spitzenpfeil zusammen mit dem Frauenchor, dem Posaunenchor und einigen Festdamen gestaltete. Anschließend spielte die Festkapelle „D’Maihinger“ zum Frühschoppen auf — und führte am frühen Nachmittag auch den Festzug an. Nach dem Fahneneinzug der 148 beteiligten Gruppen heizte sie den Gästen musikalisch mächtig ein.

Zeitreise: Mit diesem historischen Spritzenwagen zog die FFW Auhausen beim Festzug viele Blicke auf sich. © Heinz Schwarzländer


Am Umzug beteiligten sich neben den zahlreichen Feuerwehren aus drei Landkreisen Wehren aus fünf deutschen Westheims sowie die örtlichen Vereine, ebenso einige Krieger-, Schützen- und Gartenbauvereine aus der Nachbarschaft. Elf Musikkapellen begleiteten den Festzug. Ab 20 Uhr legten dann die „Frankenräuber“ im Festzelt los — und brachten das Publikum in kürzester Zeit auf die Bierbänke.

Am Montag stand noch ein „Bayrischer Abend“ samt Großem Zapfenstreich mit der Trachtenkapelle Marktoffingen auf dem Plan.

Heinz Schwarzländer E-Mail

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