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Dienstag, 13.04.2021

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Wiedereröffnung: BayWa und OBI in Gunzenhausen bereiten sich akribisch vor

Bayernweit dürfen ab Montag die Baumärkte wieder öffnen - 26.02.2021 06:03 Uhr

Freuen sich auf den Start nach langer Abstinenz: OBI-Marktleiter Hilmar Götzendörfer (links) und Sandy Vogt, Fachverkäuferin in der Pflanzenabteilung.

25.02.2021 © Foto: Reinhard Krüger


Genau 60 Verkaufstage sind seit der bundesweiten Schließung der vermeintlich nicht-systemrelevanten Geschäfte am 16. Dezember vergangenen. Nun steht am Montag die Wiederöffnung an. Der Lockdown hat das gesamte Land erfasst, Ausnahmen gab es nur wenige. Auch wenn die Gesamtlage noch lange nicht als sorgenfrei eingestuft werden kann, haben die politisch Verantwortlichen mit dieser erweiterten Öffnung ein Zeichen gesetzt.

"Der Nachholbedarf ist hoch", beobachtet Götzendörfer. Er ist seit 32 Jahren OBI-Marktleiter – und das "mit großem Vergnügen". In seinem 7500 Quadratmeter großen Markt in der Gunzenhäuser Alemannenstraße bereiten sich die 36 Beschäftigten intensiv auf den Re-Start vor. Es wurde gekehrt, gewischt, gewienert. Alles soll glänzen, alles soll förmlich nach "neu" riechen.


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Auch sein Kollege Erwin Wittmann vom BayWa Bau- und Gartenmarkt in der Weißenburger Straße "freut sich riesig, endlich wieder Kunden begrüßen zu dürfen". Das 30-köpfige Team war zwar in deutlich abgespeckter Form in den vergangenen Wochen im Zuge von "Click & Collect" im Einsatz, "aber das war doch etwas unpersönlich".

Beratung – "das ist unsere Kompetenz"

Kunden, die sich mit Pflanzen oder einem Werkzeug eindecken und sich vor dem Kauf beraten lassen wollen – "das ist unsere Kompetenz", betont Wittmann. Der BayWa-Markt lockt unter anderem mit Frühjahrspflanzen, aber auch mit einem großen Angebot von Zimmerpflanzen, "um es sich zu Hause im Homeoffice gemütlichen zu machen", so der BayWa-Marktleiter.

Im BayWa-Markt in der Weißenburger Straße in Gunzenhausen laufen die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung auf vollen Touren. „Es wird auch wirklich Zeit“, stellte ein Mitarbeiter fest.

25.02.2021 © Foto: Wolfgang Dressler


Die Hygienekonzepte der beiden großen Märkte in der Altmühlstadt kamen noch einmal auf den Prüfstand. Niemand darf ohne eine FFP2-Maske auf Mund und Nase den Markt betreten. Eigens angestellte Security-Fachleute werden ein besonderes Auge darauf haben. Das OBI-Team hat genau nachgerechnet und festgestellt, dass sich "immerhin 340 Kunden gleichzeitig im Geschäft aufhalten dürfen", sagt Hilmar Götzendörfer.

Jetzt hoffen die Baumarkt-Profis vor allem auf eines: dass dies die endgültig letzte Schließung war und langsam, aber sicher wieder Normalität zurückkehrt.

Und die startet bei OBI am Montagfrüh um 7 Uhr, der BayWa-Markt öffnet eine Stunde später.

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Reinhard Krüger

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