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Donnerstag, 18.07.2019

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Yvonne Muschler ist neue Miss Hesselberg

Beim „Tag der Regionen“ in Unterschwaningen gekürt - 12.10.2014 17:00 Uhr

Die Hesselbergmodels präsentierten beim Tag der Regionen in Unterschwaningen die „Berghexen“-Kollektion. © Oberhäußer


Der Dentleiner Bürgermeister Friedrich Wörrlein, lange Jahre Geschäftsführer der Gesellschaft, rief noch einmal den Hintergrund zur Gründung der Entwicklungsgesellschaft in Erinnerung. Die Angst, ins wirtschaftliche Abseits abzugleiten, war damals groß. Ein Teilraumgutachten gab letztendlich den Anstoß zum Handeln.

Laut dem CSU-Bundestagsabgeordneten Josef Göppel ist die Hesselbergregion längst ein Begriff in Deutschland. Die eigenen Kräfte müssten aber weiterhin mobilisiert werden. Landrat Dr. Jürgen Ludwig stellte das Wir-Gefühl in den Mittelpunkt seiner Grußworte. Der Landkreis Ansbach müsse eine Einheit von Ideen und Projekten sein.

Yvonne Muschler und Danile Willi sind Miss und Mister „Hesselberg. © Oberhäußer


Die infrastrukturellen Herausforderungen, die damals zur Gründung der Gesellschaft geführt haben, wie etwa Straßenausbau, Krankenhausversorgung und Bahnreaktivierung, beschäftigen die Verantwortlichen laut Ludwig weiterhin. Eindringlich appellierte der Landkreischef an die anwesenden Bundes- und Landespoltiker, dass das Abwälzen staatlicher Aufgaben auf die Kommunen beendet werden müsse. Der stellvertretende Landrat von Donau-Ries, Reinhold Bittner, und der gastgebende Bürgermeister Friedrich Walter betonten, dass die Gemeinsamkeiten der Hesselbergregion mit dem Ries aus wirtschaftlichen und historischen Erwägungen heraus verpflichtend seien.

Geschäftsführerin Ute Vieting gab einen Rückblick über die Tätigkeiten der ERH. 120 Projekte, für die Fördergelder in Höhe von zwölf Millionen Euro in die Region flossen, wurden nach ihre Worten verwirklicht. Für die nächste Zukunft hat die Regionalmanagerin die Gründung der Regionalen Energiegenossenschaft auf der Agenda. Ihr Zweck ist eine gemeinschaftliche Vermarktung des in der Region erzeugten Stroms aus regenerativen Quellen. Weitere Entwicklungsziele sind laut Vieting die innere Entwicklung der Ortskerne, die Erhaltung alter, historisch bedeutsamer Bausubstanz, die Verbesserung des Identitätswertes, die Sicherung und Verbesserung der dörflichen Versorgung sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation.

Im weiteren Verlauf wurden die Projekte aus den Bereichen Natur, Tourismus, Bildung, Soziales, Kultur, Wirtschaft und Jugend in Erinnerung gerufen. Genannt wurden unter anderem Streuobstwiesen, Lauschtouren, LernLandSchaft im Grünen, der Seniorenclub 55 plus, die Hesselbergtracht „Berghexe“, die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung und das Jugendprojekt HesselBergWerk.

Der Nachmittag hatte mit der Wahl der Miss beziehungsweise des Mister Hesselberg seinen Höhepunkt. Vier junge Damen bewarben sich um den Titel. Die Region repräsentieren und junge Leute zum Hierbleiben animieren, nannten sie dabei als Gründe für ihre Bewerbung. Verbesserungen bei den  Sport- und Freizeitmöglichkeiten sowie die Schaffung von Jugendräumen hatten sie dabei auf der Wunschliste. Yvonne Muschler präsentierte sich dabei am besten, sie trägt nun für zwei Jahre den Titel der Miss Hesselberg. Daniel Willi aus Ansbach wurde als einziger Bewerber zum Mister Hesselberg gekürt.

Ein weiteres Highlight war der Auftritt der Hesselbergmodels, die fränkische Tracht präsentierten. Sie stellten dabei dem Publikum die Details der „Berghexen“-Kollektion vor. Die Tracht, priesen die Models ihre Gewänder, lasse sich  zu allen Anlässen tragen, werde höchsten Ansprüchen gerecht und zeichne sich durch perfekte Passform aus.

Mit Musikeinlagen der Dinkelsbühler Musikschule und Darbietung von Standardtänzen und Showtanzeinlagen des in Gründung befindlichen Tanzsportvereins Hesselberg fand die Veranstaltung ein vergnügliches Ende. 

Oberhäußer

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