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Happurger Schüler präsentieren Logo-Entwürfe

Neues Logo der Schule soll Gemeinschaft fördern - 19.01.2015 21:55 Uhr

Groß prangt das neue Logo der Grund- und Mittelschule Happurg im Schulgebäude. Es ziert jetzt aber auch Vorder- und Rückseite neuer T-Shirts für die Schüler. Eines davon hält der Junge rechts im Bild in die Kamera. © Münster


Die Schüler der fünften und sechsten Klassen demonstrierten dabei, was sie von einer echten Schauspielerin gelernt hatten. Sie zeigten, wie man ohne Worte, nur durch Mimik, Gestik und Körpersprache reden kann. Es ging jedoch auch darum, Gefühle auszudrücken, beziehungsweise bei anderen Menschen Gefühle zu beobachten.

Die Schüler aus der siebten Klasse untersuchten mit Unterstützung der Hersbrucker Polizei, welche Konsequenzen sich aus Mobbing oder Ausgrenzung ergeben können. Beziehungsweise welche Maßnahmen man ergreifen könnte, wenn man selbst ein Opfer wäre. Sie kamen zu dem Schluss, dass alle Schüler dazu beitragen sollten, dass Mobbing und Ausgrenzung in der Happurger Schule ein absolutes No-Go ist.

Die achte Klasse konnte sich in Karate und Selbstverteidigung schulen lassen. Es ging um die Abwehr von Angriffen, aber auch um den Aufbau von gegenseitigem Vertrauen beim gemeinsamen Training und bei der Teambildung.

Bei den Schülern der 9. Klasse verteilten sich die Projekte auf einen längeren Zeitraum. Sie hatten mit Schülern der Patenklassen (1./2. Klasse) gemalt, gebastelt und gemeinsam gekocht. Außerdem beschäftigten sie sich mit dem Leben und Wirken von Philip Oprong Spenner: Der in Hamburg lebende Kenianer gründete dort die Stiftung Kanduyi Children e.V.. Diese bietet Hilfe zur Selbsthilfe für die Bildung von kenianischen Kindern. Die Schüler der neunten Klasse bereiteten kenianische Gerichte zu, und veranstalteten einen Basar. Damit nahmen sie 150 Euro ein. Außerdem wurden von ihnen Rezeptbücher erstellt und verkauft, auch dieser Erlös geht an die Stiftung. Im Rahmen des Comenius-Projektes hatten die Schüler auch die Möglichkeit nach Straßburg zu reisen und Eindrücke im Europaparlament zu sammeln. Außerdem standen auch dort gemeinsame Projekte und Arbeiten mit Schülern aus anderen Schulen an. Die gemeinsame Arbeits-Sprache war Englisch, ein weiterer Trainingseffekt.

Für die Schulleiterin Cosima Badewitz ist es ganz wichtig, dass das neue Schul-Logo mit Leben erfüllt wird. Sie ist der Meinung, dass in diesen drei einfachen Worten Miteinander, Voneinander, Füreinander alles steckt, was eine gute Gemeinschaft ausmacht. Und darauf legt sie in der Happurger Schule größten Wert. Achtsamkeit und Anerkennung werden auch regelmäßig im Unterricht thematisiert. Von den Idealen und Wertevorstellungen der Lehrerschaft inspiriert, hatte Andreas Augustin, von der gleichnamigen Web-Agentur aus Schnaittenbach, das einprägsame Logo geschaffen. Das ist nunmehr in beachtlicher Größe im Vorraum der Schule, aber auch auf schwarzen T-Shirts und Sweat-Shirts der Schüler deutlich zu erkennen. 

Marita Münster

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