Dienstag, 24.11.2020

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Hersbrucker freuen sich über Öffnung

Kuhpegnitzbrücke ist wieder befahrbar - 20.11.2020 16:39 Uhr

Die neue Kuhpegnitzbrücke kann ab dem heutigen Freitag Nachmittag einspurig stadtauswärts befahren werden. Stadteinwärts bleibt der Verkehr bis zum Frühjahr auf der Behelfsüberquerung – ohne die nervige Ampel.

20.11.2020 © J. Rupprecht


Bürgermeister Robert Ilg verkündete die Nachricht im Hauptverwaltungsausschuss des Stadtrates. Die Ungeduld der Bevölkerung war in den letzten Wochen deutlich angestiegen. Denn zum einen schienen die Arbeiten an dem Neubau voranzukommen. Zum Beispiel wurden die Zufahrten asphaltiert und die Geländer angebracht. Zum anderen strapazierte das Nadelöhr wegen der Ampelanlage die Nerven der Autofahrer.

Für den Verkehr stadteinwärts änderte sich, was die Straßenführung anbelangt, kaum etwas. Die Autos, Laster und Radfahrer stadtauswärts – also vom Kreisel Scharfes Eck her – nehmen ab dem Nachmittag die neue Kuhpegnitzbrücke. Oberbau und Asphaltdecke des Vorhabens sind fertig.

Anschluss des Untermühlwegs

Die Bewohner des Untermühlwegs waren in den vergangenen Monaten regelrecht abgeschnitten. Zwar müssen sie weiterhin Umleitungen in Kauf nehmen, doch immerhin wird ihre Zufahrt (als Rechtsabbieger) an die Spur auf der neuen Pegnitzüberführung angedockt.

Der kombinierte Geh- und Radweg auf der Westseite des Bauwerks hat einen Pflasterbelag erhalten. Im Frühjahr 2021 werden die Behelfsbrücke entfernt und noch fehlende Lückenschlüsse gemacht. Das erfordert noch einmal eine kurzzeitige Komplettsperrung des gesamten Bereichs.

Nach der Baustelle ist allerdings wieder einmal vor der Baustelle: Ebenfalls in der Sitzung des Hauptverwaltungsausschusses kündigte Robert Ilg Behinderungen in der Nürnberger Straße an.

Neue Baustelle

Der Hersbrucker Versorger Hewa verlegt von seiner Zentrale ein Glasfaserkabel nach Altensittenbach. Es handelt sich um einen entscheidenden Baustein zur Digitalisierung der dortigen Grete-Schickedanz-Grundschule. Das Projekt wird von einer Informationstechnik–Zentrale im Rathaus unterstützt, was einen zusätzlichen Lichtwellenleiter erforderlich macht.

Die Hewa nutzt einige Leerrohre aus ihrem Bestand, sagte Geschäftsführer Harald Kiesl. Dadurch müssen lediglich stückweise Lücken geschlossen werden, was durch einen Spülbohrer geschieht. Die Strecke von der Hewa-Zentrale bis zum Rathaus ist dank der bestehenden Infrastruktur schon vorhanden.

Die benötigten Baufelder in der Nürnberger Straße dürften überschaubar sein und teils ohne Ampel bleiben. Harald Kiesl rechnet mit einem Beginn der Arbeiten Ende November. Sie sollen je nach Wetter nicht länger als zwei bis drei Wochen dauern.

Jürgen Ruppert

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