Einrichtung ist für alle da

Inlinerbahn, Schießplatz und Laufbahn: Henfenfelder Mehrgenerationensportanlage wurde eingeweiht

1.9.2021, 14:15 Uhr
Etliche Kinder flankierten (v.l.) Landrat Armin Kroder, Thorsten Greisinger vom Familando, Projektleiter Gerd Egelseer, Christian Seitz von der Raiffeisenbank, Bürgermeister Markus Gleißenberg, Thomas Strebel, 2. Vorsitzender, Holger Bayer, 1. Vorsitzender des Sportverein Henfenfeld, und Günter Mertel von der Sparkasse.

Etliche Kinder flankierten (v.l.) Landrat Armin Kroder, Thorsten Greisinger vom Familando, Projektleiter Gerd Egelseer, Christian Seitz von der Raiffeisenbank, Bürgermeister Markus Gleißenberg, Thomas Strebel, 2. Vorsitzender, Holger Bayer, 1. Vorsitzender des Sportverein Henfenfeld, und Günter Mertel von der Sparkasse.

Zur offiziellen Eröffnung begrüßte "Hausherr" Holger Bayer als 1. Vorsitzender des SV Henfenfeld zahlreiche Besucher – darunter Landrat Armin Kroder, Bürgermeister Markus Gleißenberg, Hersbrucks 2. Bürgermeister Peter Uschalt, den Leiter des Projektes, Gerd Egelseer, Henfenfelder Gemeinderäte und alle Sponsoren und Gönner des Vereins. Als Vertreter der Geldinstitute waren Günter Mertel von der Sparkasse und Christian Seitz von der Raiffeisenbank gekommen.

Bayer erzählte vom langen Vorlauf der Anlage, denn ursprünglich war vor zehn Jahren an dieser Stelle ein Kleinspielfeld geplant. 2017 brachte Gerd Egelseer den Vorschlag einer Sportanlage ins Spiel, die vielseitig genutzt werden kann. Nach vielen Sitzungen beim Sportverein und auch im Gemeinderat fiel die Entscheidung, die konkrete Planung konnte beginnen.

Mit Bogen und Rollen

Nachdem auch die Finanzierung durch die Gemeinde und das EU-Programm Leader gesichert war, rollten im September 2020 die Bagger und Lastwagen an. Im Mai 2021 war die Inlinerbahn fertiggestellt, danach entstand der Pumptrack und die Laufbahn mit Sprunggrube. Als Sponsoren gewann der SV Henfenfeld die Firma Familando von Thorsten Greisinger für die Inlinerbahn und Zweirad-Teuchert aus Hersbruck für den Pumptrack. Der Bereich innerhalb der Inlinerbahn wird von den Bogenschützen des Schützenvereins als Schießplatz genutzt.

Bürgermeister Gleißenberg lobte den Mut des Sportvereins für ein ehrgeiziges Projekt und stellte fest, dass sich die Anstrengungen gelohnt hätten. In Zeiten wachsender Freizeit- und Erholungsbedürftigkeit sei es auch ein Anliegen der Gemeinde gewesen, die Realisierung zu unterstützen. 50 000 Euro bezahlt dafür allein die Kommune, jeweils 5000 Euro über zehn Jahre verteilt. Gleißenberg bezeichnete die Anlage als sehr attraktiv, zumal eine gleichartige in der Umgebung nicht existiert. Er wünschte dem Sportverein, dass es bei der Nutzung keine Unfälle geben solle, wenn auch kleine Schrammen unvermeidbar wären.

Zukunftsfähige Anlage

Landrat Kroder freute sich über ein "richtiges Treffen" bei einer Veranstaltung. Er gratulierte dem Verein und der Gemeinde für die Weitsicht, eine zukunftsfähige Anlage erstellt zu haben. Kroder wies auch auf die Fördergelder in Höhe von 60 000 Euro hin, die von der EU beigesteuert werden.

Der Landrat dankte auch allen beteiligten Helfern und Handwerkern, die alle an einem Strang gezogen hätten. Zum Schluss forderte er auf, die Sportanlage so zu nutzen, wie sich jeder sicher selbst einschätzen kann. Das Tragen von Helm und Schutzausrüstung solle nach seiner Meinung selbstverständlich sein. Mit dem SV-Vorsitzenden Holger Bayer und Gleißenberg durchschnitt er das Absperrband und gab die Anlage offiziell frei.

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