Neuer Vorstoß für mehr Parkplätze in Hersbruck

26.9.2014, 19:40 Uhr
Die CSU hat vor einigen Jahren schon mit einer Parkaktion gezeigt, wie Autos auf dem Oberen Markt in Hersbruck wirken.

Die CSU hat vor einigen Jahren schon mit einer Parkaktion gezeigt, wie Autos auf dem Oberen Markt in Hersbruck wirken. © J. Ruppert

Stadtbaumeister Lothar Grimm sagte, dass auf beiden Flächen grundsätzlich sechs bis acht Parkplätze möglich sind, und zwar jeweils in der Fußgängerzone. Am Oberen Markt können Autos längs oder schräg neben der Fahrspur parken. Neu ist der Vorschlag nicht. Die Hersbrucker CSU unterstützte vor einigen Jahren diese Idee. Die Umsetzung scheiterte aber. Auf dem Unteren Markt müssten Bäume und Straßenleuchten versetzt werden. Außerdem wäre eine Wendemöglichkeit für Autos notwendig.

Das Wirtschaftsforum rechnet wohl auch diesmal mit Gegenwind. "Ganz wichtig ist die Testphase mit provisorischen Markierungen, möglichst sechs Monate, ein Testabbruch zum Beispiel bei einem Verkehrschaos ist jederzeit möglich", heißt es im Vorschlag zu den neuen Parkplätzen vorsichtshalber.

Die Vereinigung der Hersbrucker Geschäftsleute hat auch an den grünen Markt gedacht. Nach ihren Vorstellungen können die Händler ihre fliegenden Stände in L-Form aufstellen. Foto Steinbauer würde dafür an den Freitagen, wenn der Markt stattfindet, keine Auslagen vor den Laden stellen. Auch die Anordnung der Ruhebänke ließe sich regeln.

Bürgermeister Robert Ilg hatte die Vorschläge des Wirtschaftsforums nur zur Kenntnis gegeben. Die Fraktionen sollen nun in Ruhe beraten und es gab auch keine Nachfragen zu dem Thema.

Von Lothar Grimm kam noch der Hinweis, dass eine Entscheidung für neue Stellflächen eventuell finanzielle Konsequenzen hat. Vor einigen Jahren hatte die Regierung von Mittelfranken nämlich gewarnt, dass Hersbruck bei einem autofreundlicheren Umbau der Fußgängerzone Gelder aus der Städtebauförderung zurückzahlen muss.

Weniger brisant sind die anderen Empfehlungen vom Arbeitskreis Parken des Wirtschaftsforums. "Strafzettel freundlicher gestalten" lautet ein Tipp. In der Praxis sieht dies so aus: Ein Flyer zum Knöllchen sollte auf kostenlose Parkplätze verweisen.

Nicht neu ist die Idee mit der Brötchentaste für schnelle Einkäufe. Im Klartext heißt das, dass 30 Minuten Parken kostenlos wäre. Falls das Umprogrammieren der Parkschein-Automaten zu teuer ist, kommt die Parkscheibe als Alternative in Betracht. Wer seinen Wagen länger abstellen möchte, für den sollte die erste halbe Stunde umsonst sein. Auch über diese Anliegen wird der Bauausschuss frühestens in der nächsten Sitzung entscheiden.

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