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Vortäuschen von Straftaten: Schäfer verurteilt

43-Jähriger hat gestanden, die Tierquälereien erfunden zu haben - 12.12.2018 13:00 Uhr

Der 43-Jährige aus Schwarzenbruck (Landkreis Nürnberger Land) hatte im vergangenen Jahr 28 Mal Anzeige erstattet und etwa behauptet, Schafe seien gestohlen oder getötet, Zäune beschädigt und Wildtierkameras geklaut worden. 4500 Stunden hatte die Polizei den Angaben nach in den Fall investiert, bevor sie stutzig wurde und der Schäfer selbst in den Fokus der Ermittlungen rückte.

Erfundene Tierquälereien? Haftbefehl gegen Schäfer

Mit Hubschraubern wurde etwa die Hersbrucker Gegend abgesucht, zig Beamte hatten einen Wald umstellt. In Wirklichkeit wurden die Schafe aber verkauft oder sind auf natürliche Weise gestorben, wie später herauskam. Der Schäfer zeigte sich dem Sprecher zufolge vor Gericht geständig. Zum Motiv für seine Tat wollte er sich demnach aber nicht äußern. 

dpa

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