Frauentag: Prozentzahlen, die nachdenklich machen

9.3.2021, 17:39 Uhr
Bunt, plakativ und nachdenklich stimmend: Prozentzahlen zur Situation von Frauen in Deutschland.

Bunt, plakativ und nachdenklich stimmend: Prozentzahlen zur Situation von Frauen in Deutschland. © Foto: Matthias Kronau

Gedruckt sind diese Zahlen auf bunten Plakaten, die in den nächsten zehn Tagen in der Hauptstraße sowie an Standorten auf der Herzo Base und in der Hans-Maier-Straße zu sehen sind.

Wir sind die Hälfte

Die neun Plakate (etwa: "Frauen bekommen 53 Prozent weniger Rente als Männer") stammen vom Netzwerk Mädchen in Aktion Mittelfranken (#wirsinddiehaelfte). Die Politischen Frauen Herzogenaurachs holten sich die Genehmigung, die Plakate für diese 24. Herzogenauracher Frauentagsaktion zu verwenden.

Verantwortlich für die diesjährige Aktion sind unter anderem Ruthild Schrepfer (CSU), Claudia Belzer (SPD), Andrea Dittrich (Grüne), Sandra Wüstner (SPD) und Retta Müller-Schimmel (Grüne).

"Es hat sich  wenig verändert"

Die kleine Corona-konforme Veranstaltung am Marktplatz wurde auch von der grünen Bundestagskandidaten Tina Prietz aus Erlangen besucht. Die frühere CSU-Stadträtin Doris Wüstner, die den Frauentag über Jahre hinweg mitorganisiert hatte, meinte nachdenklich: "Wenn ich mir diese Prozentzahlen so ansehen, dann muss ich sagen, es hat sich wenig verändert."

0 Kommentare