Dienstag, 10.12.2019

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Für ein offenes und buntes Herzogenaurach

Mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten will "Die Partei" zur Kommunalwahl antreten - 19.11.2019 14:57 Uhr

Mit einer eigenen Liste will „Die Partei“ ins Rennen gehen (von links): Bürgermeisterkandidat Steffen Moroskow, Gabriele Bitter, Nicolai Schaufler, Marco Lunz. © Foto: Die Partei


In der HerzoBar haben die Mitglieder des Ortsverbandes acht Kandidaten gewählt, die einen guten Querschnitt der Bevölkerung bilden: Vom Handwerker über den IT-Manager bis hin zum ehemaligen Profisportler ist alles vertreten. Die Kandidaten, darunter zwei Frauen, sind zwischen 25 und 57 Jahre alt.

Im Einzelnen sind dies auf den Listenplätzen 1 bis 8: Gabriele Bitter, Nicolai Schaufler, Marco Lunz, Phillip Medina, Steffen Moroskow, Michael Kroninger, Jörg Dienstbier sowie Laura Gehr.

Die Kandidaten sagen, sie möchten als unabhängige Stadträte, frei von Fraktionszwängen, für ein bunteres, offenes Herzogenaurach eintreten und mehr Leben in die Innenstadt bringen. "Auch wenn dies gelegentlich mit schrillen Aktionen und Forderungen (AirBus statt StUB, Olympia 2040 an die Aurach) verbunden sein mag, haben wir alle ein ernsthaftes Interesse daran, die Aurachstadt mitzugestalten und lebenswert zu erhalten. Wir möchten zudem auch Wahlunlustige dazu verführen, ihr Wahlrecht für eine gute Alternative zu den etablierten Parteien und deren Listen einzusetzen."

Doch das bayrische Kommunalwahlgesetz hat gerade für die Wahlzulassung kleinerer Parteien eine Hemmschwelle eingebaut: Ab 19. Dezember müssen innerhalb von sechs Wochen 200 Wahlberechtigte eine Unterstützerunterschrift im Rathaus Herzogenaurach abgeben – erst dann stehen die Kandidaten der "Partei" mit auf dem Wahlzettel.

nn

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