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Freitag, 03.07.2020

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Gemeinschaft gespürt in Herzogenaurach

Postkartenaktion hat viel Freude in die Seniorenheime gebracht. - 08.06.2020 14:54 Uhr

140 liebevoll beschriebene und gezeichnete Karten erreichten die Bücherstube, die die Grüße an drei Herzogenauracher Seniorenheime weiterreichte. © Foto: Stefanie Greber


Unter dem Motto "Wir schenken Ihnen eine Karte und Sie schenken Freude" konnte sich jeder in der Bücherstube kostenlos eine Postkarte abholen, etwas darauf schreiben, zeichnen, malen, kleben und die Karte dann wieder zurück in die Bücherstube bringen.

Stefanie Greber und ihr Team haben die Karten gesammelt – 140 an der Zahl. "Das waren liebe, teils sehr persönliche Grüße und auch Zeichnungen von Kindern", berichtet Greber.

Nach Abschluss der Aktion wurden die Karten, aufgeteilt auf die drei Einrichtungen Liebfrauenhaus, Kursana Domizil und Zentrum für Betreuung und Pflege Curanum und jeweils mit einem Vorlesebuch für die ältere Generation, übergeben.

Stefanie Greber: "Die jeweiligen Pflegedienstleitungen freuten sich außerordentlich über diese besondere Aufmerksamkeit, bedankten sich stellvertretend für ihre Bewohner und versprachen, die Karten ihren Schützlingen zu übergeben beziehungsweise ihnen die Inhalte vorzulesen."

Wenig später erhielt Stefanie Greber als Reaktion auf die Aktion einen sehr persönlichen Brief, der in Reimform von einer Dame des Heimbeirates im Kursana Domizil in der Würzburger Straße geschrieben wurde. Die 94-jährige Ilse Krupka lobte die "tolle Idee" von Stefanie Greber und schreibt zum Beispiel: "Man muss wirklich nicht viele Millionen haben, zur Freude reichen auch kleine Gaben. Mich hat die Karte ganz eigen berührt: Verständnis – Vertrauen – Gemeinschaft gespürt." Nach vielen Dankesworten schließt sie: "Zum Schluss sei noch betont: Die Aktion hat sich rundum für alle gelohnt!"

Und genau so sieht es auch das Bücherstuben-Team. "Diese wunderbaren Zeilen erreichten die Herzen aller an der Aktion beteiligten Personen von ,Bücher, Medien & mehr‘ so sehr, dass sich nun im Nachhinein die feste Überzeugung einstellte, genau das Richtige für unsere in dieser schweren Zeit der Pandemie ,unsichtbar gewordenen‘ Mitbürger getan zu haben", meint Stefanie Greber glücklich.

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