Samstag, 29.02.2020

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Konzentriertes Proben in Herzogenaurach für "Joshua"

Am kommenden Samstag führt der Philharmonische Chor das Händel-Oratorium auf - 19.11.2019 16:57 Uhr

Konzentriert folgt der Philharmonische Chor den Anweisungen von Chorleitung Ronald Scheuer. © Foto: Richard Sänger


Zum 25. Jubiläum laden der Philharmonische Chor und die Stadt Herzogenaurach zu einem großen Chor- und Orchesterkonzert am kommenden Samstag, 23. November, um 20 Uhr in die Stadtpfarrkirche St. Magdalena ein. Aufgeführt wird das stimmgewaltige Oratorium "Joshua" von Georg Friedrich Händel in bester Barockmanier (wir berichteten).

Die Chorprobe beginnt pünktlich mit einem "Warm up", also mit Atemübungen und dem Einsingen, denn die Stimmbildung im Chor hat viele Facetten und die Atmung ist Grundlage des Singens. Dazu lässt Ronald Scheuer den Chor aufstehen und gibt Atmung und Töne vor, erst dann wird das Notenheft aufgeschlagen.

Immer vorwärts singen

Nach einigen Anweisungen geht es los, der Chorleiter macht auf bestimmte Stellen des Werkes aufmerksam, bricht immer mal wieder ab und lässt wiederholen. "Immer vorwärts singen", ermahnt er dazwischen, wenn die Passagen etwas schleppend werden.

Konzentriert folgen ihm die Chormitglieder, und auch die Haltung des Chorleiters entspannt sich zusehends. Ein Heben des Daumens bedeutet: Gut gemacht, ich bin zufrieden. Der Chor profilierte sich in all den Jahren als anspruchsvolles Laien-ensemble, das in Herzogenaurach und darüber hinaus einen hervorragenden Ruf erlangte und von Ronald Scheuer mit Leidenschaft geführt wird, der die Entwicklung des Chores entscheidend prägte. Die hohe musikalische und sängerische Qualität des Chors zeigt sich insbesondere bei der Aufführung großer Werke, bei denen er sich durchaus mit Profi-Chören messen kann.

An der Aufführung in der Stadtpfarrkirche wirken neben dem Philharmonischen Chor unter der Leitung von Ronald Scheuer auch das Orchester "La Panda" mit, das sich speziell der historischen Aufführungspraxis auf historischen Instrumenten verschrieben hat. Die Solisten sind Katrin Küsswetter (Sopran), Franz Vitzthum (Altus), Philip Farmand (Tenor) und Julian Orlishausen (Bass).

Die Eintrittskarten kosten zwischen 14 und 24 Euro und sind im Vorverkauf in der Tourist Information, Hauptstraße 34, bei jeder Reservix-Vorverkaufsstelle sowie online im Internet unter www.herzogenaurach.de erhältlich. Restkarten können ab 19 Uhr an der Abendkasse erworben werden.

Zudem findet am Samstag, 23. November, um 14 Uhr eine öffentliche Generalprobe statt. Eintrittskarten zum Preis von 5 Euro sind ab 13.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche erhältlich. Weitere Informationen unter Telefon (0 91 32) 9 01-1 20.

nn

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