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Dienstag, 26.05.2020

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Nussel mahnt S-Bahn an

German Hacker: Wir kämpfen um den Schienenanschluss - 13.08.2010 18:00 Uhr

Alles bereit für die S-Bahn: Henfenfeld freut sich auf Neubürger und Ausflügler. Auch Herzogenaurach hätte gerne einen besseren Nahverkehrsanschluss. © Lorenz Bomhard


Unter dem Eindruck des NN-Artikels über den Bauboom, den die neue S-Bahn-Linie 1 im Nürnberger Land ausgelöst hat (Regionalteil vom 13. August) hat sich Nussel zu Wort gemeldet. Für ihn bleibe es unverständlich, dass Herzogenaurach nicht mit allem Nachdruck in München auftrete und den Anschluss fordere. Nach Henfenfeld fährt die S-Bahn aber, so Nussel, über Herzogenaurach werde nicht einmal diskutiert.

Sehr wohl werde darüber diskutiert, entgegnet German Hacker auf unsere Anfrage. Wie vom Stadtrat beauftragt, mit zwei Zielen. Beim jüngsten Treffen in Sachen Stadt-Umland-Bahn (StUB) vergangene Woche sei zugesichert worden, die Ergebnisse des StUB-Gutachtens lägen Ende des Jahres endlich vor. Und begutachtet wird laut Hacker auch der Betrieb der alten Bahntrasse nach Erlangen als StUB, also mit einem Straßenbahn ähnlichen Fahrzeug.

Eine S-Bahn auf der Trasse habe die Stadt schriftlich beim Münchner Wirtschaftsministerium beantragt. Jüngst noch "unterfüttert" mit einer Diplomarbeit über die Chancen eben dieser Trasse. Die Arbeit liegt laut Hacker für den internen Gebrauch allen Fraktionschefs vor. Der Verfasser komme darin zum Schluss, die Reaktivierung sei zu empfehlen, besonders als StUB. Weiteres Argument, von dem Hacker hofft, dass es zieht: Herzogenaurach ist die größte Stadt Bayerns ohne wenigstens projektierten Bahnanschluss.

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