Samstag, 16.11.2019

|

Rhinos rennen in der Tabelle an den Gechers vorbei

Am vorletzten Spieltag der Aufbauliga Nord gibt es einen Wachwechsel im American Football: Herzogenaurach siegt, Hemhofen setzt seine Niederlagenserie fort. - 22.10.2019 16:06 Uhr

Freie Bahn für Andreas Neumüller: Der Quarterback der Herzo Rhinos hat hier einmal eine Lücke in der Schweinfurter Defense entdeckt. © Foto: Thomas Welker


In einem umkämpften Spiel besiegten die Herzo Rhinos die Schweinfurt Hornets mit 13:7. Den 350 Zuschauern fielen zunächst einmal die zahlreichen pinken Accessoires der Spieler auf. Hintergrund war eine Aktion der Organisation Pink Ribbon und des Klinikums Fürth im Kampf gegen den Krebs, an die ein Teil des Eintritts und der Einnahmen aus dem Fanartikelverkauf ging.

Die Rhinos erwischten nicht unbedingt einen guten Start. Ein Pass landete in den Händen der Schweinfurter, die bei ihrer folgenden Angriffsphase bei zwei vierten Versuchen die Herzogenauracher mit einem angetäuschten Punt und in der Folge mit einem angetäuschten Fieldgoalversuch auf dem falschen Fuß erwischten. So konnte letztlich der Quarterback der Hornets mit dem Ball in die Endzone der Rhinos laufen. Auch der Extrapunkt wurde verwandelt und so stand es zum Ende des ersten Viertels 7:0 für die Gäste.

Im gesamten Spiel wurden die Offense der Rhinos entweder nach vier Versuchen gestoppt, oder der Ball wurde durch Fangfehler verloren. Besonders schwer wog ein Fumble einen Yard vor der Endzone. Nur einmal gelangen der Offense Punkte: Nach einem langen Pass von Quarterback Andreas Neumüller lief Flavio Lodeserto den Verteidigern davon und zum Touchdown in die Endzone. Auch der Extrapunkt gelang und so war der Ausgleich hergestellt.

Im weiteren Verlauf war es die Defense der Nashörner, die durch drei Safeties à zwei Punkte den Endstand von 13:7 herstellte. Der Druck war jeweils so hoch, dass die Hornets Fehler in der eigenen Endzone begingen.

Die Coburg Black Dukes waren für die dezimierten Hemhofen Gechers letztlich zu stark. Der Tabellendritte gewann mit 31:12, musste aber hart kämpfen gegen die durchaus motivierten Hähne. Im ersten Viertel waren die Oberfranken lange Zeit nur mit einem Fieldgoal erfolgreich, doch kurz vor dem Ende erhöhten die Gäste doch noch auf 10:0.

Jetzt war auch die Offense der Gechers wach und bewegte den Ball mit sehenswerten Läufen über den Platz. Kurz vor der Endzone vollendete dann Quarterback Tobias Lengenfelder mit einem kraftvollen Lauf zum Touchdown. Der anschließende Extrapunkt ging daneben. So ging es mit 6:10 in die Pause.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit der Schock für die Gechers. Der Kick-Returner der Black Dukes konnte den Kick-off über das gesamte Feld bis in die Endzone tragen und so schnell die Führung auf 16:6 ausbauen. Jetzt war die Defense der Gechers gefragt. Diese "lieferte" wie gewohnt. Nach einem Tackle am Coburger Quarterback verlor dieser den Ball. Caner Arap nahm das am Boden liegende Ei auf, trug es in die Endzone zum Touchdown und verkürzte so auf 12:17. Doch der Gast ließ sich davon nicht beeindrucken und erhöhte schließlich zum Endstand.

Gechers-Abteilungsleiter Theofanis Triantafillos: "Es ist schade, dass wir die Rückrunde nicht mit unserem vollem Potenzial bestreiten können, wir haben in der Hinrunde gezeigt, was wir draufhaben."

Zum Saisonschluss empfangen die Gechers am kommenden Samstag um 15 Uhr Schlusslicht Coburg CoTrojans, die Rhinos die Silverbacks aus Nürnberg (13 Uhr). Da könnten die Plätze durchaus noch einmal getauscht werden.

nn

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Herzogenaurach, Hemhofen