Dienstag, 24.11.2020

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Hier können Sie trotz Corona den Sommer in den Herbst verlängern

Inlandsreisen sind erst mal tabu, doch in manche Länder dürfen wir noch - und das zu Sparpreisen - 29.10.2020 14:44 Uhr

Das Hinterland der kroatischen Halbinsel Istrien mutet an wie die Toskana.

29.10.2020 © Matthias Niese


Kreta – jetzt ein warmes Bad nehmen: Im Herbst ist die Stimmung auf den griechischen Inseln ganz besonders. Das Meer ist noch warm genug für ein Bad, die Landschaft färbt sich herbstlich. Die Olivenernte ist in vollem Gang und das Wetter optimal für Wanderungen, Fahrrad- oder Städtetouren. Im Gegensatz zu früheren Jahren gibt es jetzt auch Flüge: Condor und Aegean Airlines haben zusätzliche Verbindungen ab München aufgelegt. Und weil es derzeit eines der wenigen bereisbaren warmen Ziele ist, sind praktisch alle großen Reiseveranstalter aufgesprungen. Preisbeispiel: Flug und Doppelzimmer inklusive Halbpension im Viersternehotel gibt es ab München schon für 449 Euro pro Person.

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Direktflüge vom Nürnberger Airport: Für diese Ziele gibt es keine Reisewarnung

Der Sommer ist in Deutschland zwar endgültig vorbei, doch in anderen Teilen Europas und der Welt gibt es noch reichlich Sonne und milde Temperaturen. Direkt vom Nürnberger Airport aus können Sie einige Reiseziele erreichen, für die es keine Corona-Reisewarnung und damit auch keine Quarantänepflicht nach der Rückkehr gibt. Hier kommen die risikoarmen Traumziele!


Rhodos – Stadt und Strand: Tagsüber braucht man auf dieser griechischen Insel meist nur T-Shirt und kurze Hose, Orangen und Zitronen beginnen bereits an den Bäumen zu leuchten. In Rhodos Stadt ist in der historischen Altstadt und am wunderschönen Mandrakihafen immer was los, beide gehören im November wieder den Einheimischen. Flug und eine Woche Urlaub mit Frühstück im Hotel gibt es pro Person schon unter 600 Euro, den Mietwagen ab 75 Euro für die ganze Woche.

Sizilien – Zitronen und Pistazien: Ganz Italien ist von einer Reisewarnung belegt? Nein, ein paar Regionen sind noch offen, die Insel Sizilien gilt etwa weiter nicht als Risikogebiet. Die Königin der Mittelmeerinseln steht für imposante Bergkulissen, Natur und spannende Ausflugsmöglichkeiten. Noch im November wird gebadet, Wanderer klettern auf den Hängen des Ätna herum oder spazieren zwischen Zitronen- und Pistazienhainen. In einem Resort können Sie eine Woche im Doppelzimmer mit Frühstück inklusive Flug ab 329 Euro pro Person buchen, Agriturismu ist für eine Woche im Doppelzimmer mit Frühstück inklusive Flug ab München im Dezember für knapp über 400 Euro zu bekommen.

Apuliens authentische Küche: Italiens Stiefelabsatz steht für entspannte Ferien auf sehr italienische Art – und ebenfalls noch nicht auf der Risikoliste. An seinerHacke gibt sich Italien fast schon griechisch – mit hübschen weißen Häusern und sehr griechisch klingenden Ortsnamen wie Gallipoli und Leuca. Die Küche ist dort authentisch, typisch sind etwa die Öhrchennudeln Orecchiette mit Cime di Rapa, einer Art Grünkohl, nur weniger bitter. In einem Wellnesshotel samt Halbpension Plus zahlt man mit Flug für eine Woche Anfang Dezember pro Person knapp 500 Euro, auf einem rustikalen Landgut kann man Anfang Dezember mit Flug und Übernachtung/Frühstück ab 800 Euro wohnen.

Türkei: Ab 9. November komplett Risikogebiet: Für die touristisch interessanten Gebiete in der Türkei galt lange keine Reisewarnung, nun wird sie ab 9. November aufs ganze Land ausgeweitet.

Weil sich also täglich die Lage für die jeweiligen Länder ändern, prüfen Sie potenzielle Destinationen bitte vorher, etwa unter www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise


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Hans-Werner Rodrian

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