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Dienstag, 25.06.2019

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Hier schickt die Nürnberger Feuerwehr Hilfe nach Südbayern

Auch Einsatzkräfte aus Erlangen auf dem Weg ins Katastrophengebiet - 13.01.2019 12:21 Uhr

Abfahrt: Gegen 8 Uhr setzte sich der Tross in Bewegung. © NEWS5 / Friedrich


Am späten Samstagabend hieß es zusammenpacken und bereitmachen zum Ausrücken. Im Auftrag des bayerischen Innenministeriums wurde ein sogenanntes Hilfeleistungskontigent "Standard" bestellt, das durch ein Höhenrettungs-Team ergänzt wird.

Der Trupp, bestehend aus drei Feuerwehrzügen, machte sich am Sonntagmorgen gegen 8 Uhr von der Feuerwache 4 im Nürnberger Hafen aus auf den Weg nach Südbayern. Dort soll vor allem beim Abräumen der schneebedeckten Dächer geholfen werden, seit Tagen herrscht im Süden des Freistaats aufgrund von Schneemassen der Ausnahmezustand.

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Aufbruch nach Südbayern: Nürnbergs Feuerwehr trifft sich am Hafen

Über 100 freiwillige Helferinnen und Helfer trafen sich am Sonntagmorgen bei der Feuerwache am Nürnberger Hafen. Die Einsatzkräfte fuhren gemeinsam nach Südbayern, um dort gegen die Schneemassen zu kämpfen.


Insgesamt 114 Einsatzkräfte, auf 30 Fahrzeuge verteilt, machen sich auf den Weg in den Süden. Hauptsächlich eingesetzt werden Freiwillige Feuerwehrmänner aus Nürnberg und Erlangen, die jedoch durch hauptamtliche Kräfte ergänzt werden. In Erlangen trafen sich die Einsatzkräfte am Sonntag bereits um 6.30 Uhr.

Neben Löschfahrzeugen wird das Hilfeleistungskontigent auch aus Pkws, Logistikfahrzeugen, Drehleitern, Rüstwagen sowie sonstige Fahrzeugen bestehen. Das Einsatzteam ist zudem für den Ernstfall ausgestattet, eine Verpflegungskomponente wird zusätzlich mitgeführt.

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Marschbefehl: Hier sammeln sich THW und Feuerwehr in Erlangen

Die Lage ist ernst im eingeschneiten Südbayern: Die Staatsregierung ordert mehr und mehr Einsatzkräfte in die Landkreise, in denen der Katastrophenfall ausgerufen wurde. Am Sonntag brachen in Erlangen Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) und der Feuerwehr auf - sie sollen im Süden vor allem Gebäudedächer freischaufeln.


Ziel ist es, die örtlichen Einsatzkräfte bestmöglich zu unterstützen und die Gefahren durch die Schneemassen entsprechend zu reduzieren. 

Bereits am Freitag machten sich Männer und Frauen des Technischen Hilfswerks Neumarkt auf den Weg nach Süden, um Schneemassen von den Dächern im Berchtesgadener Land zu schaufeln. Auch das Gunzenhäuser THW wurde mittlerweile zum Katastropheneinsatz in die bayerischen Alpen gerufen.


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vah, psz, fr

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