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Montag, 16.09.2019

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Allersberger Brüder werben um neue Mitglieder

Sebastiansbruderschaft will Kinder und Eltern mit einer Broschüre ansprechen - 02.09.2019 13:30 Uhr

Pfarrvikar Michael Radtke, Präfekt Philipp Scherer (rechts) und Bruderschaftsrat Bernhard Eibner (links) wollen mit einer Broschüre Sebastians-Jünger gewinnen. © Foto: Josef Sturm


Nachdem der Zuspruch in den vergangenen Jahren etwas zu wünschen übrig ließ, überlegte sich der Bruderschaftsrat, wie man dem begegnen könnte. Im Fokus stehen Schulkinder ab der Erstkommunion, aber auch alle Erwachsenen sollten sich angesprochen fühlen.

So wurde eine neue Broschüre herausgebracht, Titel: "Die Bruderschaft des Heiligen Sebastian in Allersberg". Sie geht auf die Geschichte des Heiligen ein, der als angesehener Offizier unter Kaiser Diocletian im alten Rom diente. Da sein Glaube unter Strafe stand, haben ihn letzten Endes Soldaten im kaiserlichen Auftrag ermordet. Als im Jahr 1333 die Pest in Allersberg wütete, wurde die Sebastiansbruderschaft gegründet und der Heilige Sebastian um seine Hilfe angerufen. Die Bruderschaftsmitglieder kümmerten sich um die Pestkranken und Toten und begruben sie. Zu der Zeit gab es bereits eine Kapelle für den Heiligen.

Werte und Tradition

Mit ihren Fürbitten erhoffen sich die Bruderschaftsmitglieder, von körperlichen und seelischen Krankheiten verschont zu werden und im Glauben, in der Nächstenliebe und in der Barmherzigkeit gestärkt zu werden. Die Räte, die anhand ihrer schwarzen Umhänge und Stäbe bei den Gottesdiensten und Prozessionen zu erkennen sind, zeugen von den Werten des heiligen Sebastian und der Tradition. Sie sind auch für die Organisation verantwortlich. Neben der Vorstellung der Gemeinschaft beinhaltet die Broschüre ein persönliches Wort an die Kinder und eine Einladung an die Eltern und Großeltern, sich aufnehmen zu lassen. Zusammengestellt wurde das Werk von Pfarrvikar Michael Radtke, Präfekt Philipp Scherer und Bruderschaftsrat Bernhard Eibner.

  

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