Dienstag, 22.10.2019

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Der Turm leuchtet wieder in Hilpoltstein

Sanierungsarbeiten an St. Johannes sind nach rund einem Jahr beendet. - 25.05.2019 16:30 Uhr

Der Turm der Hilpoltsteiner Stadtpfarrkirche und sein Innenleben wurden aufwändig saniert, bis auf Kleinigkeiten ist nun alles fertig. © Foto: Landratsamt Roth


Jetzt ist Schluss mit der Arbeit: Die Stadtpfarrkirche kann sich wieder sehen lassen, dank bester "Handwerkskunst". Sämtliche Handwerker hätten sauber, ordentlich und vor allem zuverlässig gearbeitet. Die Pünktlichkeit auf der Baustelle lobt Bergauer ebenfalls in den höchsten Tönen. "Wir sind alle sehr zufrieden." Erfreulich sei auch, dass die Maßnahme im geplanten Kostenrahmen blieb und keine weiteren finanziellen Mittel angegriffen werden mussten: "Wir liegen mit den Rechnungen sogar ein wenig unter dem Veranschlagten."

Vor gut zwei Wochen wurde das Baugerüst entfernt. An Baustellenstimmung erinnert rund um die Kirche jetzt nichts mehr. Im Gegenteil: Alles ist sauber und der Glockenturm erstrahlt im Herzen Hilpoltsteins, wie aus dem Ei gepellt. "Die Holzarbeiten sind endlich abgeschlossen und die Elektrik läuft auch wieder", so Bergauer. Lediglich die eine oder andere Nacharbeit müsse noch erledigt werden: "Das sind aber wirklich nur Kleinigkeiten."

Wert auf Qualität gelegt

Nach Abschluss der Arbeiten dürfe in den nächsten Jahrzehnten nun nichts mehr kommen, hofft der Kirchenpfleger. Man habe großen Wert auf Qualität gelegt – sowohl beim Material als auch bei den Arbeitern. Natürlich stünde nun auch noch eine Sanierung der kompletten Außenfassade auf der "Wunschliste" der Katholiken. Aber: "Ein solches Vorhaben würde mindestens noch einmal so viele Mittel verschlingen, wie in den Turm gesteckt wurden." Die Fassade müsse daher noch etwas aushalten: "Wir haben viel Geld ausgegeben, auch für eine neue Orgel." Äußerst dankbar ist Bergauer für die Spenden, darunter einige "sehr ansehnliche", die eigens für die Turmsanierung verbucht werden konnten.

Ein "riesengroßes Fest" werde es aufgrund der Baumaßnahme nicht geben. Bejubelt wird der 40 Meter hohe Turm aber dennoch: "Am 30. Juni wird Patrozinium gefeiert." Anschließend kann im Rahmen des Pfarrfestes auch der Kirchenturm bestaunt werden. "Wer möchte, kann gerne hinauf", verspricht Bergauer.

MARCO FÖMTER E-Mail

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