Dienstag, 25.02.2020

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Feuerwehr HIP leistete 24.682 Stunden für die Allgemeinheit

Im Jahr 2019 kamen 174 Einsätze zusammen - Ehrungen verdienter Wehrleute - 13.01.2020 05:58 Uhr

Von links: Frederik Pleick, Melanie Flierl, Franz Bittner mit Ehefrau, Josef Gruber, Franz Hofbeck sen., Ludwig Fehlner © Foto: Rudolf Heubusch


Vorsitzender Frederik Pleick blickte zurück auf 2019. Einige Mitglieder hätten sich erfolgreich im Bierbrauen versucht und genossen dieses bei einem Starkbierfest. Nach dem Rückblick des Vorsitzenden stellte Kommandant Jürgen Flierl die 174 Einsätze vor. Insgesamt seien für die Einsätze knapp 4750 Stunden absolviert worden. Weitere rund 1.100 Stunden wurden in die Atemschutz-Aus- und Fortbildung, 7061 Stunden für sonstige Arbeiten und Ausbildungen, knapp 1000 Stunden für Lehrgänge, sowie etwas über 3000 Stunden mit Gerätschaften und Fahrzeugen verbracht. Für die Verwaltung, Funk. EDV und Sonstiges seien knapp über 4800 Stunden geleistet worden, so dass insgesamt von den Mitgliedern 24.682 Stunden geleistet wurden.

Nicht mit Geld aufzuwiegen

Nach dem Kommandanten oblag es Felix Stier, einem der drei Jugendwarte, über das Geschehen der Jugendgruppe mit 15 Mitgliedern zu berichten. Stier erklärte, dass sich die Jugendlichen neben ihren 38 Montagsübungen an fast allen Vereinsveranstaltungen beteiligt haben. In einem 24-stündigem "Berufsfeuerwehrtag" im Gerätehaus probten sie allerlei Einsätze zu ungewöhnlichen Zeiten.

Hilpoltsteins Bürgermeister Markus Mahl betonte in seinem Grußwort, dass die Stützpunktwehr Enormes für die Gesamtbevölkerung geleistet habe. "Diese Leistung ist nicht mit Geld aufzuwiegen, dafür danke ich euch im Namen aller 13.500 Einwohner von Hilpoltstein." Der Aufwand für die Durchführung des Kreisjugendfeuerwehrtages sei groß gewesen, doch sei dieser von allen Seiten anerkannt worden. Mahl fuhr fort, dass der Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Hilpoltstein gut und wichtig sei und jede der Ortswehren genauso wie die Stützpunktwehr gebraucht werde. Auch Kreisbrandrat Werner Löchl betonte, dass die Hilfe für die Mitbürger in Notlagen stets im Mittelpunkt der Aufgaben einer Feuerwehr stehen müsse. Löchl befürchtete, dass die Klimaentwicklung auch bei uns künftig für vermehrte Einsätze sorgen werde.


Hilferuf der Feuerwehr Hilpoltstein: "Wir stehen am Limit"


In Rohr im Nordwesten des Landkreises beteilige sich die Feuerwehr am First-Responder-System und helfe dadurch den Menschen vor allem in medizinischen Notlagen. Doch sei dies mit einem enormen Zeitaufwand verbunden: Je Einsatzstunde kämmen etwa zehn bis fünfzehn weitere Stunden für die Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte hinzu.

Ehe sich die Teilnehmer der Jahresversammlung zum Dankgottesdienst begaben, zeichnete der Vereinsvorsitzende Pleick einige Mitglieder aus: Josef Gruber, langjähriger Kommandant und Ehrenkreisbrandmeister, ist seit 55 Jahren Mitglied der Wehr. Franz Hofbeck sen. ist bereits seit 60 Jahren dabei. Franz Bittner, der zwölf Jahre als stellvertretender Kommandant fungierte, wurde zum Ehrenkommandanten ernannt.

RUDOLF HEUBUSCH E-Mail

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