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Sonntag, 22.09.2019

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Hilpoltstein: Bunter Stilmix bei "HIPlive" kam prima an

Trotz kühler Witterung große Resonanz. Försterwiese statt Burg und Bühne am Stadtweiher. - 09.09.2019 09:23 Uhr

Mitreißenden Mainstream-Rock bot die aus Regensburg stammende Band „Inner Smile“ auf der großen Marktplatzbühne. © Foto: Tobias Tschapka


Von "Jack’s Heroes" einmal abgesehen, die schon im vergangenen Jahr im Residenzgarten ihre Irish Pup Musik erklingen ließen, waren diesmal ausschließlich neue Formationen am Start, die an altbekannten, aber auch an neuen Locations in der Stadt aufspielten.

Gab es im vergangenen Jahr noch Hardrock hinter der Burg, so blieb diese Spielstätte dieses Mal verwaist. Dafür gab es erstmals Country auf der Försterwiese, auf der passenderweise Strohballen als Sitzgelegenheiten aufgestellt worden waren. Dort unterhielt die Nürnberger Band "Longriders" mit ihrem bunten Mix aus Rock, Country und New-Country, und es dauerte gar nicht lange, bis viele der Besucher sich in "Line-Dance" übten, einer populären Tanzform zu Country-Musik.

Quirlige Frontfrau

Mitreißenden Mainstream-Rock bot die aus Regensburg stammende Band "Inner Smile" auf der großen Marktplatzbühne. Mit ihrer quirligen Frontfrau Sabine unterhielten die Oberpfälzer auch sie ihr Publikum aufs Beste – von groovig-fetzig bis zu gefühlsbetonten Balladen aus aktuellen Charts und Klassikern waren sie an zentraler Stelle Garant für ein tolles Musikerlebnis, zumal auf dem Marktplatz auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.

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Mitreißende Musik und lockere Atmosphäre bei "HIPlive" in Hilpoltstein

Am Samstag fand in der Hilpoltsteiner Innenstadt wieder das allseits beliebte Open-Air-Musikfestival "HIPlive" statt. Bei lockerer Atmosphäre und mitreißender Musik unterschiedlicher Stilrichtungen wurde in der gesamten Altstadt fröhlich gefeiert. Unter anderem waren Bands aus der Sparten Irish Folk, Country-Rock, Singer/Songwriter und Italo-Pop an acht verschiedenen Locations aus der Region und darüber hinaus zu Gast. Mehrere ortsansässige Vereine unterstützen HIPlive und sorgen nicht zuletzt für das leibliche Wohl.


Richtig voll wurde es im Innenhof des "Schwarzen Roß", wo zunächst das oberpfälzer Duo "Harry & Ernschie" und anschließend die vielköpfige "Frankenband" aus Nürnberg in fränkischer Mundart zünftig-fröhlich bis nachdenklich unterhielten. Ebenfalls fast kein Durchkommen gab es im Biergarten des Café Grimm, wo zwei Singer/Songwriterinnen ihre eher ruhigen Stücke präsentierten: Sarah Dorner aus Nürnberg begeistert ihr Publikum mit Songs aus feinen Melodien und tiefgründigen Texten. Ebenfalls aus Nürnberg stammt Denna Kay, die mit Gitarre und ausdrucksstarker Stimme von ihren Reisen und Erlebnissen erzählt.

Am Döderleinsturm, an dem es in den vergangenen Jahren immer jazzig zuging, war dieses Mal Dolce Vita angesagt, denn dort präsentierte das Duo "C‘è musica" eine Mischung aus Italo-Klassikern und Latin-Rock/Pop. Dabei durften an dieser Location italienische Speisen und Weine nicht fehlen. Wie auch im Residenzgarten, wo "Jack’s Heroes" mit Banjo, Tin Whistle & Co ihre irische Musik zum Besten gaben, denn dort gab es "Irish Stew", das irische Nationalgericht, und natürlich durfte auch das dazu passende Bier nicht fehlen. Kein Wunder, dass es schwer war, dort noch einen Sitzplatz zu ergattern.

Junge Talente

Zwischen Marktplatzbühne und Döderleinsturm gab es mit der "Offenen Bühne" eine Premiere, auf der sowohl die Formation "E-coustix" als auch junge Talente der Hilpoltsteiner Musikschule die Gelegenheit bekamen, sich vor Publikum zu beweisen. Nicht ohne Erfolg, denn auch hier bekamen die Musiker jede Menge Applaus.

Heuer mussten die Besucher nicht so weit laufen wie im vergangenen Jahr, denn die Seebühne auf dem Stadtweiher und die Hilpoltsteiner Burg fielen dieses Mal als Locations weg. "Dafür haben wir die Försterwiese mit eingebunden, und somit unser Festival ein bisschen kompakter gemacht", so Kathrin Blohmeier, Leiterin des Amts für Kultur und Tourismus, die an diesem Abend ebenfalls unterwegs ist und sich freut, dass der bunte Stilmix bei den Leuten gut ankommt. "Es gibt noch so viele verschiedene Musikrichtungen, mal schauen, wen wir nächstes Jahr für unser Festival nach Hilpoltstein bekommen".

  

TOBIAS TSCHAPKA

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