Montag, 16.12.2019

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Kein Schnee, aber winterliche Kälte in Hilpoltstein

Das Christkind wurde von den Kindern umlagert: Auftritt am Rathausfenster. - 03.12.2019 14:49 Uhr

Der absolute Star des Hilpoltsteiner Weihnachtsmarktes war natürlich das Christkind, das von Scharen von Kindern umlagert war. © Foto: Tobias Tschapka


Immerhin hatten sich die Mädchen und Buben des Schutzengelkindergartens für ihre Gesangs- und Tanzdarbietung zum Auftakt als kleine Schneeflocken verkleidet und verbreiteten ein bisschen winterliches Flair. Mit Einbruch der Dunkelheit war diese "verkehrte Welt" aber schon wieder vergessen, denn dass es keinen Schnee gab, sah man dann nicht mehr, und die Temperaturen sanken auf winterliches Niveau. Daher war es geboten, sich mit dicker Mütze und Jacke in das immer größer werdende Gewühl zu stürzen.

Bis das Christkind den Prolog vom Rathausfenster sprechen sollte, ging es auf der Bühne vor dem Rathaus II munter mit kurzweiligen Darbietungen weiter: die Trommlerjugend trommelte, die Arche-Noah-Kindergartenkinder präsentierten ihren Wichteltanz und ältere Mädchen und Buben zeigten unter der Leitung von Corinna Wettemann ihre einstudierten Weihnachtstänze.

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Bei strahlendem Sonnenschein: Hilpoltsteiner Weihnachtsmarkt eröffnet

Trotz des wenig winterlichen Wetters – die Eröffnung fand bei strahlenden Sonnenschein statt – kamen auch heuer wieder unzählige Besucher auf dem Hilpoltsteiner Weihnachtsmarkt zusammen. Höhepunkt war der Auftritt des Hilpoltsteiner Christkinds, das sich nach seinem Prolog vom Rathausfenster herab eine Weg durch die Menge bahnte, um vor der Bühne die Wunschzettel der vielen Kinder in Empfang zu nehmen.


Dann war der große Moment da: Die Turmbläser der Stadtkapelle Hilpoltstein kündigten das Hilpoltsteiner Christkind an, das für die nächsten zwei Jahre von der aus Weinsfeld stammenden Diana Haunfelder repräsentiert wird. Alle Augen richteten sich auf das Rathaus-Fenster, das sich langsam öffnete. Dort erschien das freundlich lächelnde Christkind, winkte in die Menge und sprach seinen Prolog, ohne auch nur einen Hauch von Nervosität zu zeigen.

Anschließend bahnte sich das Christkind in Begleitung zweier Engelchen seinen Weg zur Bühne, um dort kleine Geschenke zu verteilen und die unzähligen Wunschzettel der Mädchen und Buben in Empfang zu nehmen. Ein Wunder, dass der heilige Bote nicht erdrückt wurde. Viele Mamas und Papas nutzten die Gelegenheit, einen Schnappschuss von Christkind und Tochter oder Sohnemann zu machen.


Nach dem Eklat im letzten Jahr: Kein Glühwein-Ausschank mehr.


Aber nicht nur auf dem Marktplatz war so einiges geboten. In der Residenz konnte man einmal mehr die aufwendigen Krippen des Hilpoltsteiner Krippenvereins bewundern. Außerdem präsentierte die Hilpoltsteiner "Spielkiste" mehrmals das Märchen von "Frau Holle". Und auch die Sternenwerkstatt durfte heuer nicht fehlen, in der die Kinder Sterne für den Christbaum vor der Residenz basteln und anmalen konnten. Im Innenhof vom "Schwarzen Roß" verkauften Mitglieder des Arbeitskreises "Kultur und Tourismus" nostalgischen Weihnachtsschmuck, außerdem gab es eine Krippe mit echten Schafen zu sehen.

 

TOBIAS TSCHAPKA E-Mail

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