Trotz Lockerungen: Auch heuer kein Hilpoltsteiner Burgfest

7.5.2021, 14:28 Uhr
Ein Bild, das in Corona-Zeiten undenkbar wäre: Die Zuschauermassen beim Burgfest 2019 während des Einzugs der Pfalzgräfin auf dem Hilpoltsteiner Marktplatz.

Ein Bild, das in Corona-Zeiten undenkbar wäre: Die Zuschauermassen beim Burgfest 2019 während des Einzugs der Pfalzgräfin auf dem Hilpoltsteiner Marktplatz. © Tobias Tschapka, NN

„In der gewohnten Form wird das Burgfest auf jeden Fall nicht stattfinden“, betonte Hilpoltsteins Bürgermeister Markus Mahl in der jüngsten Stadtratssitzung. Und: „Wir sind im Gespräch mit den Schaustellern.“ Dabei gehe es um Hygienekonzepte und darüber, wie und ob diese auf dem Festplatz in der Gredinger Straße umsetzbar sind. Den gewohnten Festzeltbetrieb werde es definitiv nicht geben, so Mahl.

Auch wenn sich die Schausteller bereiterklären, mit entsprechenden Einschränkungen zu leben, seien diese natürlich darauf angewiesen, Geld zu verdienen – was schwer genug werde. Denn die Schausteller müssten dann zum Beispiel die Kosten für einen Bauzaun übernehmen, der den Festplatz seit Jahren von der Gredinger Straße trennt. Auch für den Sicherheitsdienst müssten die Unternehmer aufkommen.

Fazit: Die Entscheidung für eine Burgfest-Alternative liegt laut Mahl bei den Schaustellern selbst. Die Stadt stehe ihnen beratend zur Seite. So solle „in den nächsten Wochen mit den Schaustellern gesprochen werden“.

Nach der Absage des Mittelalterfests im Mai ist das Burgfest das zweite große Fest in der Stadt, das Corona Tribut zahlen muss. Schon im Februar war klar geworden, dass es für das traditionsreiche Spektakel eng werden würde. Vergangenes Jahr gab es in Kooperation mit der Pyraser Brauerei einen dreistündigen Livestream (quasi aus dem „Studio“) zum Burgfest. Auch so etwas soll es heuer nicht geben.

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