Sonntag, 17.11.2019

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Verordnung in Hilpoltstein: Kampfhunde müssen an die Leine

Auch für Wahlplakate gibt es eine neue Regelung - 09.11.2019 06:04 Uhr

Auch in Hilpoltstein gilt jetzt: Kampfhunde und "Große Hunde" müssen an die Leine. © dpa


Hunde dürfen demnach in öffentlichen Anlagen und auf öffentlichen Wegen innerhalb geschlossener Ortslage nur noch an der Leine geführt werden – wenn sie als Kampfhund klassifiziert sind oder als "Großer Hund". Große Hunde haben ein Schultermaß von mindestens 50 Zentimetern, Schäferhunde, Boxer, Dobermann und Deutsche Dogge zählen immer als Große Hunde. Die Leine darf maximal drei Meter lang sein. Eine ähnliche Vorschrift hatte seit 2003 gegolten, die Verordnung war aber nach 15 Jahren ausgelaufen. Nun wurde sie aktualisiert und angepasst, auch wegen eines Rechtsstreites, den die Stadt wegen eines Kampfhundes hatte führen müssen.

Schnelle Konsequenzen

Explizit werden im Geltungsbereich nun Försterwiese, Stadtweiher, Freibad und der Fußweg zum Auhof genannt - darüber wurde bereits in der letzten Sitzung debattiert. Einzig Harald Knauer (FW) stimmt gegen die neue Satzung: Es gäbe niemanden, der sie kontrolliere.

Die neue Plakatierungsverordnug ist dagegen sehr viel enger gefasst als die bisherige rudimentäre Regelung. Nun muss die Altstadt (etwa innerhalb der früheren Stadtmauer) von Wahlplakaten frei bleiben. Außerhalb des Stadtkerns darf nur sechs Wochen vor der Wahl und eine Woche danach plakatiert werden, andernfalls kann die Stadt sofort eine Geldbuße verlangen. Ausnahmen, beispielsweise für einzelne Wahlkampfveranstaltungen, für Werbung am Veranstaltungsort oder wegen besonderer Ereignisse sind möglich.

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