Donnerstag, 21.11.2019

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Viel Wind und viel los beim Heuberger Drachenfest

Das 28. Drachenfest ließ fast keine Wünsche offen - und das Wetter passte auch - 29.09.2019 15:28 Uhr

Streicheleinheiten für dieses Entlein? Gar nicht so einfach! © Foto: Tobias Tschapka


Dementsprechend viele Besucher waren also zur großen Wiese unweit der Kanal-Anlagestelle gepilgert. Die Leute kamen dabei nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern waren eigens für das Drachenfest aus der Oberpfalz, dem Saarland und sogar aus der Schweiz angereist.

Farbenfrohe Gesellen

Die Feuerwehr Heuberg sorgte einmal mehr für die bewährte Verpflegung der Gäste, sodass die lange Schlange an den Verkaufsständen schier nicht abreisen wollte. Die dichten Rauchschwaden an der Grillstation stiegen hoch in die Luft, als wollten sie den farbenfrohen Drachen oben Gesellschaft leisten.

Am Boden bot sich ein ähnlich buntes Bild: Kleine und große Kinder flitzten mit Schnüren in der Hand über die Wiese, um genügend Schwung zu haben, ihre Drachen in luftige Höhen zu hieven. Die farbenfrohen Gesellen hatten die Form von Krokodilen, Quallen oder Quietsche-enten und trugen Designs à la "Feuerwehrmann Sam" oder "Eisprinzessin".

"Wir sind alle mehr als zufrieden", frohlockte da freilich Sigi Elsner von den Kiteflyers – ein Zusammenschluss von drachenbegeisterten Menschen aus nah und fern, die seit über 20 Jahren im Auftrag der Stadt das Hilpoltsteiner Drachenfest organisieren.

So viele Gäste, wie lange nicht

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Beim 28. Hilpoltsteiner Drachenfest am letzten Septemberwochenende konnte sich niemand über zu wenig Wind beklagen: Unzählige kleine und große Fluggeräte hingen über dem herbstlichen Himmel der großen Wiese unweit der Kanalanlegestelle Heuberg, und dementsprechend viel los war auch am Boden.


"Schon am Samstag kamen viel mehr Leute als üblich, sodass wir an diesem Wochenende mit 10.000 bis 12.000 Besuchern rechnen." So viele, wie schon lange nicht mehr. Die Kiteflyers hatten auch jede Menge "Spezialdrachen" mitgebracht. Unter anderem ließen sie einen gut 30 Meter langen "Centipede" steigen, der für staunende Gesichter sorgte.

Als es am Samstagabend nach einem fantastischen Sonnenuntergang am herbstlichen Himmel langsam dunkel wurde, war schließlich ein Drachen mit LED-Beleuchtung zu registrieren. Sogar an dessen Leine reihten sich blinkende Lichter. Das war aber noch gar nichts gegen die große Feuerschau am Boden, die nun folgen sollte. Die Besucher bildeten einen großen, von Kerzen gesäumten Kreis, in dem Flammenartist Eberhard Wolter wieder für eine faszinierende Show sorgen sollte. Als Verstärkung hatte er diesmal vier Freunde dabei, die gemeinsam fast eine Dreiviertelstunde lang brennende Stäbe, Kugeln, Schwerter und sogar eine Art Regenschirm durch die Luft wirbeln ließen.

Nach dem Auftritt, der jede Menge verdienten Applaus erhielt, stieg noch ein großes Feuerwerk in den inzwischen pechschwarzen Himmel. "In zwei Jahren, wenn wir das 30. Drachenfest feiern, wollen wir als Höhepunkt ein auf Musik abgestimmtes Feuerwerk veranstalten", verriet Moderator Sigi Elsner schon mal vorab. Ob auf Rock 'n' Roll oder Klassik stünde zwar noch nicht fest, "aber man darf sich schon jetzt darauf freuen".

TOBIAS TSCHAPKA E-Mail

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