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2017 wird in Herzogenaurach heftig gebaut

Stadt und Liebfrauenhaus blicken beim Neujahrsempfang auf Gemeinsamkeiten - 10.01.2017 06:00 Uhr

Anstoßen mit den Senioren im Liebfrauenhaus (von links): Bürgermeister German Hacker, Heimleiterin Irmgard Walz und SLW-Geschäftsführer Stefan König. © Matthias Kronau


Der Jahresrückblick von German Hacker und die Vorschau auf die nächsten zwölf Monate stößt bei den Bewohnern alljährlich auf großes Interesse. „Ganz viele unserer Bewohner sind ja Herzogenauracher“, weiß Heimleiterin Irmgard Walz. Und die wissen genau, wie es früher so war, und hören, soweit es geht, aufmerksam zu, wie es werden soll.

Auch heuer wieder dabei: Stefan König, der Geschäftsführer des Seraphischen Liebeswerks (SLW). Er sprach schon mal von „aufregenden Zeiten“ für die Bewohner, denn ab Februar soll es langsam losgehen mit dem Neubau auf dem nordwestlichen Teil des Geländes (wie berichtet). Baustellen haben die Bewohner dann genug zum Beobachten, denn auf der anderen Seite der Erlanger Straße entsteht auch gerade ein Wohn- und Geschäftshaus. Bewohner und Personal wissen also genau, wie das so ist mit Baustellen. Bürgermeister German Hacker hatte daher quasi leichtes Spiel mit seinem Jahresrückblick, in dem ebenfalls viel von Baustellen die Rede war. „Sie wissen ja, wie schwierig und anstrengend solche Baustellen sein können.“

Gebaut, so Hacker, wird in Herzogenaurach, weil es weiter wächst. Zwei Aspekte machten das deutlich: Seit einigen Jahren liegt die Geburtenzahl über 200 pro Jahr, und das bedeutet: Die Stadt muss beziehungsweise darf neue Betreuungseinrichtungen bauen. So geschieht das zum Beispiel auf der Herzo Base. Des Weiteren: Die Zahl der einpendelnden Arbeitnehmer steigt weiter an. Derzeit arbeiten rund 16 500 Menschen in Herzogenaurach, die aber andernorts wohnen.

Die Stadt, so der Bürgermeister, müsse für die nötige Infrastruktur sorgen. Die Sanierung des Rathauses, die Schulerweiterungen, Baugebietsausweisungen, Südumgehung, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs – die Liste war lang, die German Hacker vortrug.

„Der Rückblick auf 2016 ist gleichzeitig ein Ausblick auf 2017.“ Und damit war klar, worüber German Hacker in einem Jahr im Liebfrauenhaus berichten wird: über eine ganze Menge Baustellen. Das ergibt eine Menge Stoff für spannenden Erfahrungsaustausch: In einem Jahr sollte der Heimneubau schon weit gediehen sein.  

Matthias Kronau

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