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Sonntag, 16.06.2019

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30 Gruppen wirken am Höchstadter Faschingszug mit

Am 5. März geht es um 14 Uhr in den Aischauen los — Marktplatz-Party mit Musik, Tanzmariechen und Garde - 24.02.2019 07:00 Uhr

Bis zum Faschingsdienstag sind es zwar noch einige Tage, aber die Mitwirkenden des Faschingszuges sind trotzdem schon voller Vorfreude. © Foto: Katrin Bayer


Insgesamt 30 Gruppen, Vereine, Firmen und Organisationen beteiligen sich in diesem Jahr am närrischen Treiben. "Eine hohe Zahl, die mich sehr freut", sagt der stellvertretende Bürgermeister Günter Schulz, der den Faschingszug mitorganisiert. Zum sechsten Mal findet dieser heuer unter Federführung der Stadt statt.

Der Zug schlängelt sich auf der traditionellen Route durch Höchstadt: Los geht es um 14 Uhr in den Aischauen, von dort geht es über die Brückenstraße, durch das Stadttor, über die Hauptstraße in die Bamberger Straße. Dort ziehen die Narren bis zur Lindenstraße und dann über die Große Bauerngasse und die Hauptstraße zum Marktplatz. Hier soll der Zug gegen 15.15 Uhr ankommen, "und anschließend geht bei der Marktplatz-Party die Post ab", wie Schulz verspricht.

Moderieren wird hier Bürgermeister Gerald Brehm, die Stadtkapelle Höchstadt und die Wachenrother Blaskapelle sind mit einem Standkonzert dabei. Anschließend legt DJ Fabian Vangelis auf.

Auftreten werden darüber hinaus Tanzmariechen und Markgrafengarde des Vereins Narrlangia Rot-Weiß Erlangen — und, in Höchstadt schon bestens bekannt, die Damengymnastikgruppe des ASV Höchstadt. Die Gruppe, die sich seit fast 40 Jahren regelmäßig trifft, hat diesmal einen Tanz unter dem Motto "ASV Weingeister" vorbereitet.

Für die Sicherheit am Straßenrand sorgen Kräfte von Feuerwehren, Polizei, BRK und Bauhof. Darüber hinaus begleiten Zugposten die einzelnen Faschingswagen. Die Sicherheit hat ebenfalls in den Vorbesprechungen einen großen Raum eingenommen. Damit auch in diesem Jahr nichts passiert, bitten die Organisatoren die Zuschauer, die Absperrungen unbedingt zu beachten. "Eltern sollen auch aufpassen, dass ihre Kinder nicht einfach auf die Straße rennen", mahnt Vize-Bürgermeister Schulz.

Vom fahrenden Wagen herunter Alkohol auszuschenken, ist ebenfalls verboten: "Die Gefahr ist da einfach zu groß", so Schulz. Die Zuschauer müssten einfach hinter den Absperrungen bleiben und haben auf der unmittelbaren Zugstrecke nichts verloren.

Nur noch kleine Traktoren?

Um noch mehr Gefährdungspotenzial auszuschalten, überlegen die Veranstalter auch, den Teilnehmern im nächsten Jahr aufzuerlegen, nur noch mit kleinen Traktoren beim Faschingszug mitzufahren.

Die Stadt hat für den Zug, der auch von einigen Sponsoren unterstützt wird, übrigens 400 Kilo Süßigkeiten besorgt. Die teilnehmenden Gruppen stocken diese Auswurfartikel dann noch auf.

Einige Gruppen sind in diesem Jahr übrigens erstmals dabei: Das Café Meba 48 aus Medbach will sich am Faschingszug beteiligen, aber auch eine Abordnung des Fitnessstudios clever fit im AischPark-Center.  

Katrin Bayer Nordbayerische Nachrichten Herzogenaurach/Höchstadt E-Mail

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