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Absolventen können sich Arbeitgeber oft aussuchen

Spix-Schule: Erfolgreiche M-Zug-Absolventen haben die Qual der Wahl. - 04.07.2020 07:00 Uhr

Sie starten im September ins Berufsleben oder lernen an der FOS weiter: Noel Neidhardt, Anton Brandt, Seline Hedler, Annika Fischkal, Magdalena Jantscher, Adel Khawatmi und Niclas Riege (v.l.). Zum Klettergerüst der Höchstadter Mittelschule kamen sich nur für ein Foto zurück.

© Foto: Katrin Bayer


Einige von ihnen hatten die Qual der Wahl: Annika Fischkal konnte sich nach erfolgreich absolvierten Bewerbungstests und Vorstellungsgesprächen aussuchen, wo sie eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten machen will. Seline Hedler musste sich entscheiden, welches der verschiedenen Angebote zur Ausbildung zur Augenoptikerin sie annehmen will. Und auch Magdalena Jantscher hatte mehrere Offerten und entschied sich letztlich für eine Lehre als pharmazeutisch-technische Assistentin in einer Apotheke.

Alles Beispiele, die Schulleiter Michael Ulbrich beweisen, wie gefragt die M-Zug-Absolventen der Mittelschule auf dem Arbeitsmarkt sind: "Der Abschluss ist dem der Realschule gleichgestellt, die Arbeitgeber machen da keinen Unterschied."

Niclas Riege und Anton Brandt beginnen im September ebenfalls eine Ausbildung: Riege als Operationstechnischer Assistent, Brandt bei der Sparkasse. Beide kennen ihre künftigen Arbeitgeber bereits durch Praktika, beide haben viel vor. Niclas Riege überlegt sich, eines Tages ein Medizinstudium dranzuhängen, Anton Brandt möchte sich bei der Sparkasse selbst weiterbilden.

Noel Neidhardt und Adel Khawatmi, der erst vor fünf Jahren mit seiner Familie aus Syrien nach Deutschland gekommen ist, hingegen werden die FOS besuchen. Neidhardt, der ein Faible für Informatik hat, möchte gerne mal in die Anwendungsentwicklung, Khawatmi erstmal das Fachabitur erreichen.

Was ihre (Corona-) Prüfungsvorbereitung angeht, sind die Ex-Schüler voll des Lobes: "Unsere Lehrer haben sich sehr viel Mühe gegeben", sagt Niclas Riege. Über die Schulsoftware Edupage seien Schüler und Lehrkräfte ständig in Kontakt gestanden. Die Schüler hätten zur Prüfungsvorbereitung auch immer ausreichend Übungsmaterial gehabt, das sie dann in ihrem eigenen Tempo hätten bearbeiten können. Darüber hinaus gab es zu festen Zeiten Chats mit den Lehrern.

"Anders" sei die Prüfungsvorbereitung natürlich trotzdem gewesen, meint Anton Brandt: "Normalerweise kann man ja den Lehrer immer gleich fragen, wenn man etwas nicht versteht oder nicht mehr weiß. Das ging jetzt nicht."

Und auch die Prüfungen an sich liefen teilweise etwas anders ab als sonst: So musste zum Beispiel das Test-Essen in der Projektprüfung diesmal coronabedingt entfallen, bewertet wurden somit "nur" Herstellung und Deko. Dass man diesmal durch die Abstandsregelungen allerdings in der Schulküche mehr Platz zum Werkeln hatten, fanden die Schülerinnen durchaus gut.

All das ist nun aber vorbei: Die Schüler des M-Zugs können nun erstmal ihre Freizeit genießen. Ganz anders sieht es für die vier Abschlussklassen aus, die an der Spix-Schule ihren Quali machen- für sie beginnen die Prüfungen erst.

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