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Donnerstag, 18.07.2019

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Aktiv-Raum für alle Altersstufen im Fokus

Oberreichenbach plant Freizeitfläche — Landschaftsarchitekten stellten Konzepte im Gemeinderat vor - 24.10.2018 14:00 Uhr

Viel Platz für viele: Auf diesem Areal südlich der Emskirchner Straße sollen einmal mehrere Generationen ihre Freizeit verbringen. Drei Landschaftsarchitekten haben zur Ausgestaltung diverse Ideen entwickelt. © Foto: Roland Meister


Ein Tagesordnungspunkt erwies sich jedoch als ziemlich umfangreich: Punkt 3 befasste sich nämlich mit der Konzeptvorstellung dreier Landschaftsarchitekten zur Gestaltung einer zukünftigen Freizeitfläche auf einem Grundstück südlich der Emskirchner Straße. Den Anfang machte Andreas Heidrich vom Herzogenauracher Büro der Landschaftsarchitekten Orel & Heidrich. Das 8500 Quadratmeter große Grundstück soll nach Aussage der Gemeinde als Aktiv-Raum sowie Spiel- und Bewegungsraum für alle Altersstufen beplant werden.

Heidrich brachte in diesem Zusammenhang eine Aufteilung in zwei Zonen, aktiv und passiv, beziehungsweise beruhigt, ins Gespräch. Die aktive Zone solle dabei weg von der vorhandenen Bebauung entstehen, um so die Lärmbelästigung für die Anwohner soweit als möglich zu minimieren. Um die beiden Zonen zu verbinden, sollte laut Heidrich ein Hauptweg vorhanden sein, der barrierefrei gestaltet werden sollte, um somit jedem die Möglichkeit der Nutzung zu ermöglichen. Die geschätzten Kosten für das vorgestellte Modell würden sich nach Aussage von Heidrich auf etwa 30 bis 35 Euro pro Quadratmeter bewegen.

Naturnahe Gestaltung

Die zweite Referentin an diesem Abend war Kerstin Gruber vom Büro "Freiraumplanung" aus Neustadt. Gruber legt großen Wert darauf, bereits vor der Planung die Betroffenen miteinzubeziehen. Zudem bevorzugt Gruber naturnahe Gestaltung, möglichst mit natürlichen Materialien. Wie Heidrich wies auch Gruber daraufhin, dass in diesem Fall ein Baugrundgutachten zwingend erforderlich sei. Am Ende ihrer Ausführungen unterbreitete Gruber den Gemeinderäten ihr Honorarangebot, das sich auf etwa 4800 Euro beläuft.

Die dritte Referentin im Bunde war Kathrin Nißlein, die ihr Büro in Höchstadt hat. Nißlein erläuterte den "Mehrgenerationen-Park", wie sie es nannte, aus ihrer Sichtweise. Dazu gehören verschiedene Angebote für Bewegung, Balance, Motorik und Sinneswahrnehmungen für Jung und Alt. Nach den Vorstellungen Nißleins könnte man sich im Zentrum des Grundstückes einen Bolzplatz vorstellen. Im nördlichen Bereich wären Hangrutsche, Seilbahn, Aussichtshügel sowie Sitzmöglichkeiten im Schatten von Bäumen und eine Kraftsportanlage denkbar. Dazu wären im südlichen Bereich ein Kleinkinder-Spielbereich, eine Hochschaukel sowie ein Wasser-Spielplatz machbar.

Wie es in dieser Sache nun weitergehen soll, dazu erfolgte im nichtöffentlichen Teil der Sitzung ein Beschluss.  

rk

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