Freitag, 22.11.2019

|

Beethoven, John Lennon und wieder eine Uraufführung

Der achte Münchauracher Klosterfrühling verbindet ab 17. April alte und allerneueste Musik in der Klosterkirche - 16.03.2016 16:12 Uhr

Sitzen schon mal Probe: Pfarrer Peter Söder, musikalischer Leiter Gerald Fink sowie Mitglied im Kirchenvorstand und Bürgermeister Klaus Schumann (v. l.) freuen sich schon auf spannende Aufführungen in der Klosterkirche. © Foto: André De Geare


Bei der Präsentation des Programms gestern im Gemeindehaus der evangelischen Pfarrei war den Organisatoren nicht etwa der Vorbereitungsstress anzumerken. Sondern die Vorfreude. „Es ist wieder ein ansprechendes Programm aus alter und neuer Musik gelungen“, ist Gerald Fink, der musikalische Leiter, überzeugt. Ein Lob gab es da gleich auch noch für Pfarrer Peter Söder, „der ein sehr kunst- und kulturliebender Pfarrer ist“. Und das, so Fink, sei nicht überall so. Für Peter Söder ist es nun der dritte Klosterfrühling, den er zwischen Ostern und Pfingsten in der Klosterkirche miterleben darf. „Für mich ist das mittlerweile so, dass man sich den Klosterfrühling gar nicht mehr wegdenken kann.“

Klaus Schumann, Bürgermeister von Aurachtal zwar, aber bei der Programm-Präsentation eher als Mitglied des Kirchenvorstands und des Organisationsteam sprechend, freute sich darüber, dass inbesondere in den vergangenen zwei bis drei Jahren erkennbar geworden sei, dass der „Münchauracher Klosterfrühling“ mittlerweile in der ganzen Region etabliert sei.

Beim ersten Konzert ist am 17. April das Holzbläserensemble „ad libitum“ zu hören. Jörg Krämer (Flöte), Paulo Arantes (Oboe) und Wolfgang Peßler (Fagott) spielen Werke von Beethoven, Villa-Lobes und brasilianischen Komponisten. Spannend wird es dann vor allem, wenn „Vater, Sohn und. . .“ von Stefan Hippe erklingt. Das Werk des Nürnberger Komponisten wird an diesem Tag erstmals aufgeführt. Der Verein „Kultur Erlangen-Höchstadt“ hat den Kompositionsauftrag für den Klosterfrühling mit 1000 Euro bezuschusst.

Beim zweiten Konzert am 24. April wird Gerald Fink selbst spielen. In der Formation „pensiero musicale“ führt er zusammen mit Cornelia Götz (Sopran), Bernd Müller (Violine), Christina Hussong (Gambe) Werke von Bach sowie zeitgenössischer Künstler (20. und 21. Jahrhundert) auf.

Wert legt Gerald Fink darauf, dass jedes Jahr ein Chor dabei ist. Mit den „Octavians“ tritt am 1. Mai ein Männerchor aus Jena auf. Sie präsentieren Werke von Mendelssohn und den King‘s Singers bis hin zu John Lennon. Dieses dritte Konzert wird vom Rotary Club mit 750 Euro gesponsert.

Detaillierte Ankündigungen der einzelnen Konzerte folgen.

Die Konzerte beginnen jeweils um 17 Uhr. Karten kosten zehn Euro. Sie gibt es im Vorverkauf in allen NN-Geschäftsstellen. Dort gibt es auch den ZAC-Rabatt für Abonnenten.

mk

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Münchaurach