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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lobt Adelsdorf

Städtepartnerschaft Adelsdorf-Uggiate Trevano sei vorbildhaft. - 21.09.2020 06:00 Uhr

Gruppenbild vor dem Mailänder Dom: Karsten Fischkal (r.) mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dessen Ehefrau Elke Büdenbender.

20.09.2020


Adelsdorfs Bürgermeister Karsten Fischkal war bei der Reise nach Mailand dabei, die Steinmeier nutzte, um zusammen mit Staatspräsident Sergio Mattarella die deutsch-italienische Verbundenheit in den momentan schwierigen Zeiten zu stärken.

Einzigartig unter 400 Partnerschaften

Es gibt mehr als 400 deutsch-italienische Partnerschaften, die zum europäischen Zusammenhalt beitragen. Warum gerade Adelsdorf und Uggiate Trevano dabei sind, ist leicht erklärt: Die Partnerschaft zwischen den beiden Kommunen besteht seit 23 Jahren und beide Partner sind nach Meinung des Generalkonsuls der BRD Claus Robert Krumrei sehr lebendige, aktive Gemeinden in Sachen Partnerschaft – nicht nur auf dem Papier. Es gab Gruppenreisen, Schüler- und Studentenaustausche. Die Italiener lernten fränkisches Bier kennen, sie besuchten die Schlossweihnacht und die Adelsdorfer richteten fränkische Bierfeste in Uggiate Trevano aus.

Adelsdorf sei gerade in Coronazeiten sehr besorgt um die italienischen Freunde gewesen. Fischkal erkundigte sich nach den Problemen in Uggiate Trevano und bot Hilfe an. "Die Bilder aus der Lombardei haben uns seinerzeit große Angst gemacht und wir sorgten uns sehr um unsere Freunde in Uggiate Trevano.", sagte Fischkal im Gespräch mit dem Bundespräsidenten.

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Bundespräsident Steinmeier eröffnet Ludwig-Erhard-Zentrum in Fürth

Am Freitag bahnte sich eine dunkle Limousine den Weg durch die Kleeblattstadt, an Bord hoher Besuch. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reiste anlässlich der Eröffnung des Ludwig-Erhard-Zentrums (LEZ) in Fürth an. Das LEZ hatte den Roten Teppich ausgelegt und Steinmeier verewigte sich im Goldenen Buch der Stadt Fürth. Anlässlich der Eröffnung zieren 50 Ludwig-Erhard-Figuren des Künstler Ottmar Hörl den öffentlichen Raum.


Mit einer Maschine der Luftwaffe waren neben Fischkal unter anderem die Bürgermeister von Garmisch-Partenkirchen und Münster sowie Vertreter aus Kultur, Medizin mit Steinmeier nach Italien geflogen. "Wir müssen die Beziehungen zu Italien vertiefen und ausbauen", betonte Steinmeier. Ihm ging es bei diesem Besuch besonders auch um die Anteilnahme für die an Covid-19 verstorbenen Menschen und deren Angehörige. Er wollte Solidarität zeigen.

jblu

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