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Montag, 21.10.2019

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CSU fordert Fußgängerüberweg

Adelsdorf: Sorgen um Sicherheit an der Staatsstraße 2264 - 16.02.2019 15:00 Uhr

Der Autoverkehr auf und der Fußgängerverkehr über die Staatsstraße haben zugenommen. Deshalb will die CSU einen gesicherten Übergang. © Niko Spörlein


"Uns geht es ausschließlich um die Verbesserung der Verkehrssituation und die Sicherheit der Bürger beim Überqueren der Staatsstraße", begründete dies Uwe Pöschl, Fraktionssprecher der CSU.

Die Staatsstraße 2264 kommt aus Richtung Zeckern, biegt dann kurz nach dem Adelsdorfer Ortseingang ab und führt weiter über Weppersdorf nach Neuses. Auch durch den Ausbau des Wohngebietes "Reuthsee", dessen Zubringer von der Staatsstraße 2264 abzweigt, nimmt der Verkehr zu. Die Einfahrt des Zubringers, der früher als "Aldi-Anbindung" gebaut worden war, sei wegen unübersichtlicher Straßenverhältnisse (Hügel) gefährlich, argumentieren die Christsozialen. Verschärft werde dies, weil es auf der Staatsstraße kein Tempolimit gebe.

Wie Pöschl ausführt, müssten am Ortseingang viele Schüler, die mit dem Bus dort ankommen, die Staats-straße überqueren. Auch ein Kindergarten grenzt direkt an. "Ohne einen ordentlichen Fußgängerüberweg ist das schlicht gefährlich", so Pöschl. Die CSU-Fraktion stelle deshalb den Antrag, einen solchen auszuweisen und auch durch Schilder auf diesen hinzuweisen.

Darüber hinaus fordert die CSU, am Ortseingang Tafeln anzubringen, die die Autofahrer auf ihre Geschwindigkeit aufmerksam machen. "Denn im Bereich der bestehenden Überquerungshilfe zwischen evangelischem Gemeindezentrum und Kindergarten Regenbogen sind lediglich 50 km/h erlaubt", sagte Pöschl. Langfristig, fuhr er fort, müsse man auch darüber nachdenken, an diesem neuralgischen Punkt eine Fußgängerampel zu installieren, insbesondere, weil dort ein weiterer Kindergarten entstehe und die vorhandene Skateranlage attraktiver gemacht werden solle.

Die CSU bittet den Bürgermeister, er solle insbesondere beim Staatlichen Bauamt vorstellig werden. Bürgermeister Karsten Fischkal hierzu auf Anfrage: "Das Problem an der Staatsstraße ist seit 25 Jahren bekannt", weshalb es auch schon Unterschriftenlisten gegeben habe, die beim Bauamt eingereicht wurden. Die Sache mit einer Ampelanlage werde man prüfen und ebenfalls an das Staatliche Bauamt weiterleiten.

Eine Geschwindigkeitsmesstafel, die zudem die Zahl der vorbeifahrenden Fahrzeuge aufzeichne, sei übrigens vorhanden.

nr

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