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Montag, 06.07.2020

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Das Trafohaus soll schöner werden

In dem Gebäude hinter der Höchstadter Kulturfabrik soll Veranstaltungstechnik gelagert werden - 28.05.2020 06:00 Uhr

Rund 90 000 Euro soll es kosten, das Trafohaus hinter der Fortuna Kulturfabrik herzurichten. Die Stadt rechnet aber mit Zuschüssen von der Städtebauförderung. © Foto: Karl-Heinz Panzer


Diese Höhe erstaunte Alexander Schulz: "Was ist denn da geplant?", wollte der CSU-Fraktionsvorsitzende wissen. Sowohl im Inneren als auch außen werde umfangreich saniert, erklärte der Bürgermeister. Innen werde ein zweites Geschoss eingezogen und über eine Treppe erschlossen. Außen werde die Fassade hergerichtet und an das Ambiente der Kulturfabrik angepasst. Für das Vorhaben rechnet der Rathauschef mit Zuschüssen von der Städtebauförderung.

218 000 Euro kostet es die Stadt, im Etzelskirchener Baugebiet "Lehmgrube II" drei Container für die Kinderbetreuung aufzustellen. Der Ausschuss entschied sich für das günstigste Angebot, das die Kostenschätzung um gut 4000 Euro übersteigt.

Rund zweieinhalb Jahre

Als Interimslösung sollen dort eine Krippen- und zwei Kindergartengruppen unterkommen und zwar solange, bis die von der Caritas geplante Kindertagesstätte in Betrieb gehen kann. Der Bürgermeister sprach hier von einer Zeitspanne von zweieinhalb Jahren.

Grundsätzlich vertretbar, aber in der Ausführung und in den Dimensionen diskutabel, befand der Ausschuss ein Bauvorhaben in Sterpersdorf: Es geht hier um die Stützmauer an einem Hanggrundstück in der Dorfmitte. Nicht nur Peter Winkler von Bündnis 90/Die Grünen hielt das Projekt in der geplanten Ausführung für "zu massiv". Die Kommunalpolitiker hatten sich vor ihrer Zusammenkunft vor Ort ein Bild gemacht. Man kam überein, bei den Bauwerbern auf eine gefälligere Gestaltung zu drängen.

Auf deutlich mehr Zustimmung stieß ein Vorhaben in Greiendorf. Dort sollen auf einem leerstehenden Grundstück in der Ortsmitte fünf Einfamilienhäuser gebaut werden. Im Sinne der Ortsverdichtung findet das der Bürgermeister sehr begrüßenswert. Ein prächtiger Baum und ein Felsenkeller in der Nähe müssten aber unangetastet bleiben, so Gerald Brehm.

khp

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