Delphin 77: Dauerschwimmen zum Jubiläum

7.3.2018, 12:00 Uhr
Frauen, Männer, Kinder, Sportgruppen und ganze Familien beteiligten sich am 24-Stunden-Schwimmen von DLRG/Delphin. Die Bahnenzähler hatten viel zu tun (rechts).

Frauen, Männer, Kinder, Sportgruppen und ganze Familien beteiligten sich am 24-Stunden-Schwimmen von DLRG/Delphin. Die Bahnenzähler hatten viel zu tun (rechts). © Fotos: Anestis Aslanidis

Frauen, Männer, Kinder, Sportgruppen und ganze Familien beteiligten sich am 24-Stunden-Schwimmen von DLRG/Delphin. Die Bahnenzähler hatten viel zu tun (rechts).

Frauen, Männer, Kinder, Sportgruppen und ganze Familien beteiligten sich am 24-Stunden-Schwimmen von DLRG/Delphin. Die Bahnenzähler hatten viel zu tun (rechts). © Fotos: Anestis Aslanidis

Die bei der Trainingsgemeinschaft DLRG/Delphin tätige Jana Neumann, die ein "Freiwilliges Soziales Jahr" im Sport ableistet, hatte die Idee, zum 40. Jubiläum des Schwimmvereins Delphin 77 etwas Besonderes zu veranstalten. Und was lag da näher, als eine richtig tolle Schwimmveranstaltung zu planen? Das Atlantis-Team unter Führung von Patrick Geiger war sofort begeistert, und alle standen bei der Organisation dieser Mammutveranstaltung hilfreich zur Seite.

Insgesamt 203 Personen stürzten sich in die Fluten und schwammen während der 24 Stunden quasi Tag und Nacht. Sogar Familien kamen extra um 23 Uhr "weil wir einmal in der Nacht im Atlantis schwimmen wollten".

Nach dem Großen Zapfenstreich der Feuerwehr anlässlich der 150-Jahr-Feier in der Kälte gab es etliche Menschen, die sich beim Schwimmen ein wenig aufwärmen wollten. Am ruhigsten war es zwischen 4 und 6 Uhr morgens, jedoch waren die Bahnenzähler nie arbeitslos.

Am Rande des Sportbeckens gab es einen Imbisstisch, wo man sich zwischendurch mit Getränken und Kuchen stärken konnte. Der Kaffee war naturgemäß in der Frühe stark nachgefragt.

Neben den von Schwimmereltern gebackenen Kuchen standen auch Wienerle mit Brötchen bereit. Auf den Liegen schliefen zahlreiche Schwimmer immer wieder mal ein paar Stunden, um dann weiterzuschwimmen. Vor allem die 1. Mannschaft der örtlichen DLRG übernachtete fast komplett am Rande des Sportbeckens, sowie auch eine Abordnung des ESC Höchstadt.

Es gab verschiedene Wertungen. Kurz nach 12 Uhr am Sonntag wurden im Foyer die Gewinner bekannt gegeben und die Medaillen verteilt. Urkunden bekam jede/r sofort, wenn er oder sie das Bad verließ und nicht noch einmal kommen wollte. Jüngste Schwimmer waren Luna Cao, Luis Bohrer und Felix Metz (alle erst fünf Jahre alt). Die älteste Teilnehmerin war Helga Wippich.

Einzelwertung Damen

1. Anke Noack: 35 000m

2. Alena Kolb: 26 550m

3. Johanna Schaller: 25 000m

Einzelwertung Herren

1. Philipp Harig: 31 000m

2. Sven Eckhart/Stefan Göritzer:

30 000m

3. Ulf Karnikowski: 29 000m

Vereine

1. DLRG Herzogenaurach: 346 050m

2. ESC Höchstadt: 162 200m

3. Warmduscher: 103 600m

Firmen Sportgruppen:

1. adidas Schwimmer: 15 100m

2. Puma Schwimmer: 4150m

3. Schaeffler Schwimmer: 4000m

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