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Die StUB geht in die Raumordnung

Stadträte von Erlangen und Herzogenaurach stimmen der Vorzugstrasse zu - 29.05.2019 21:49 Uhr

Die Straßenbahn rollt nun ein halbes Jahr lang durch das Raumordnungsverfahren. © Foto: Rainer Groh


Im Herzogenauracher Stadtrat fiel diese Entscheidung mit 17 gegen zwölf Stimmen. Vor der Fahrt mit nach Ansbach, wo die zuständige Regierung von Mittelfranken in das gesetzlich auf sechs Monate festgelegte Verfahren zum Abgleich der Vorzugstrasse mit den Vorgaben der Landesplanung einsteigt, steht nun nur noch eine Abstimmung an. Am Freitag, 6. Juni , trifft diese der Zweckverbandsausschuss der drei an dem Projekt beteiligten Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach.

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Der Termin beim Regierungspräsidenten, so der Zweckverbands-Geschäftsführer Daniel Große-Verspohl, ist am 18. Juni. Dann beginnt die Regierung eine Abfrage unter Trägern öffentlicher Belange. Nach den bayerischen Gesetzen ist es aber auch allen Bürgern möglich, schon in dieser Planungsphase Bedenken und Einwände ins Raumordnungsverfahren einzubringen.

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Letzteres empfahl Bürgermeister German Hacker (SPD) in der ausführlichen, kontroversen Debatte Stephan Wirth und Walter Drebinger (beide CSU). Ersterer hatte erneut die Aurachtalbahn angeführt: Ob es nicht schneller ginge, diese zu reaktivieren und so bis die StUB fahre, ein kostengünstigeres Verkehrsmittel zu haben, wenn auch auf niedrigerem Standard.

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Drebinger sah von der Vorzugstrasse durch die Rathgeberstraße die Innenstadt "abgehängt" und äußerte Bedenken, ob das StUB-Gleis zum früheren Bahnhof noch Platz biete für ein paralleles Aurachtalbahn-Gleis.

rg

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