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Ein Plädoyer für Baiersdorf

FPD zum Thema Realschule – Rohde führt Kreis-Liberale - 04.02.2011 18:10 Uhr

Der neue liberale Kreisvorstand (von links): Vorsitzender Jörg Rohde, Anton Kanczarek, Peter Lindt, Rolf Markert, Elke Weis, Christoph Maag, Marian Gergovich, Thomas Geiger, Günter Rath.

04.02.2011 © oh


Martin war aus beruflichen Gründen nicht mehr angetreten und will sich nun auf sein Gemeinderatsmandat in Heßdorf konzentrieren.

Jörg Rohde nahm die Wahl an und sagte: „Wir müssen als Liberale hier vor Ort das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen.“ Zu Beginn des Jahres 2010 habe die FDP in Berlin ungeschickt agiert, analysierte Rohde, aber mittlerweile seien die Erfolge der Liberalen in der Regierungsarbeit besser sichtbar, etwa bei der Aussetzung der Wehrpflicht oder den aktuell beschlossenen Steuervereinfachungen.

Bei den Vorstandswahlen wurden Elke Weis (Möhrendorf) und Peter Lindt (Heroldsberg) zu den beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt, Schatzmeister wurde Rolf Markert (Herzogenaurach) und Schriftführer Günter Rath (Weisendorf).

Vier Beisitzer komplettieren den Kreisvorstand der Liberalen: Christoph Maag (Baiersdorf), Marian Gergovich (Eckental), Thomas Geiger (Herzogenaurach) und Anton Kanczarek (Uttenreuth).

Die Liberalen sprachen sich nach intensiver Diskussion für Baiersdorf als Standort für die zukünftige Realschule im Nordwesten des Landkreises aus, da dort durch die Anmietung bestehender Schulräume ein schneller und kostengünstiger Aufbau der Schule möglich ist.

Neubau Rettungswache

Auch der Neubau der Rettungswache des Roten Kreuzes in Höchstadt in der Nachbarschaft des Kreiskrankenhauses wird von der Kreis-FDP unterstützt. Die drei liberalen Kreisräte Elke Weis, Britta Dassler und Jörg Rohde wurden von den Mitgliedern aufgefordert im Kreistag für die entsprechende Aufstockung des Zuschusses zu stimmen.

Abschließend forderten die Liberalen auch die Lockerung des Ladenschlussgesetzes an Werktagen, so dass zukünftig die Ladeninhaber ohne Einschränkungen über ihre Öffnungszeiten selbst entscheiden könnten, sowie eine jährliche Anpassung der Steuertabellen um die Inflation zu berücksichtigen und damit die sogenannte „Kalte Progression“ im Steuertarif zu bekämpfen.

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