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Dienstag, 16.07.2019

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Ein Start im Kornfeld

Ein "Umzug" beim Tanzenhaider Weiherlauf sorgt für Verwirrung bei den Teilnehmern - 08.07.2019 15:13 Uhr

Gedränge im Getreide: Die verlegte Startlinie sorgte beim 16. Tanzenhaider Weiherlauf für etwas Verwirrung – gewonnen haben aber dennoch die Besten. © Foto: Niko Spörlein


Denn Jürgen Wittmann, neuerdings nicht mehr für die LAC Quelle Fürth an den Start gehend, sondern für den TV 48 Coburg, siegte mit 38:28 Minuten zum wiederholten Male im Hauptlauf der Herren über zehn Kilometer. Oscar Schneider, der seit einigen Jahren als Cheforganisator die Fäden beim Weiherlauf in der Hand hält, hatte diesen Ausgang schon vor dem Start prophezeit.

Bei den Damen hatte 2018 Annika von Marschall mit 45:26 Minuten gewonnen. Heuer glänzte bei Temperaturen um die 30 Grad die in Oberreichenbach wieder einmal bestens bekannte Kerstin Lutz vom TSV Burghaslach mit einer Laufzeit von 44:17 Minuten.

Burkhard Tauber (vom ausführenden SC Oberreichenbach) gewann die Dorfmeisterschaft in 43:34 Minuten, die einzige und damit schnellste Lokalmatadorin war Christina Braun (56:55).

Für 2020 kündigte Oscar Schneider an, dass man wieder an gewohnter Stelle, im Linden-/Eichenweg, an den Start gehen wolle, denn die Startlinie war am Samstag am Rande eines Kornfelds gar nicht leicht zu finden. Lediglich ein roter Strich war auf das Gras des unbefestigten Weges an den Weihern gemalt. Die Läufer des Hauptlaufes mussten so auch auf Schneider warten, der ihnen die Laufrichtung erst vorgab.

Dann gab es also quasi einen "Start im Kornfeld", also fast im Kornfeld, was zur Folge hatte, dass der Felsenkeller der Familie Geyer, der liegt am Wege hin zum Tanzenhaider Weg, ziemlich schnell erreicht wurde (ohne dort Pause zu machen).

Ob die im Vergleich zu 2018 geringere Teilnehmerzahl von 86 am Hauptlauf (voriges Jahr 120) an den Temperaturen lag oder womöglich daran, dass vielleicht nicht jeder den versteckten Start fand, darüber kann man spekulieren.

Vielleicht wollten sich aber auch einige Sportler die Strapazen gar nicht antun und eilten gleich zum Weiherfest. Dieses war zumindest mit Fischerstechen und dem Entzünden von vielen Fackeln bei Einbruch der Dunkelheit ein echter Publikumsmagnet. 

NIKO SPÖRLEIN

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