Dienstag, 10.12.2019

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Einbruch im letzten Drittel: Alligators unterliegen Lindau

Nach dem 2:7 steht der HEC nach diesem Wochenende mal wieder ohne Punkte da - 17.11.2019 22:17 Uhr

Umzingelt: Auch Tryout-Spieler Denis Gulda (Mitte) konnte dem HEC gegen Lindau nicht beim Tore schießen helfen. © Foto: Ralf Rödel


Die entscheidende Phase diesmal: das letzte Drittel. Bis dahin hatten die Alligators die Partie gegen die Islanders offen halten können – trotz 1:2-Rückstand nach zwei Durchgängen. Vitalij Aab hatte mit seinem Treffer kurz vor Ende des Mitteldrittels (37:49) für Hoffnung auf eine Wende beim HEC gesorgt. Zuvor hatten für Lindau Ales Kranjc (18:36) und Ludwig Nirschl (35:30) getroffen.

Vor allem im ersten Drittel kamen die Alligators dabei zu guten Chancen durch Denis Gulda, Patrik Rypar oder Jiri Mikesz – doch für ein Tor fehlten jeweils Zentimeter. Nach einem Pfostentreffer schlug Lindau dann kurz vor Drittelende durch Kranjc zu.

Eine hitzige Partie

Der zweite Durchgang war geprägt durch viele Strafzeiten, bevor Lindau auf 2:0 erhöhte traf Michal Petrak nur den Pfosten und auch Michal Mlynek vergab zwei gute Gelegenheiten. Beim Stand von 1:2 ging es in das letzte Drittel.

Und in dem schlug Lindau diesmal schnell zu, Andreas Farny traf nach 2:43 Minuten in diesem Durchgang zum 3:1. Der nächste Rückschlag für die Alligators – einer, von dem sie sich nicht erholten.

Das Duell mit dem Rivalen vom Bodensee wurde immer hitziger: Nach einer Schlägerei mussten Martibn Vojcak und Lindaus Gabriel Federolf zunächst vom Eis (zwei plus zwei plus zehn Minuten Strafe für jeden). Kurz darauf lag HEC-Goalie Nico Henseleit nach einem Foul von Nirschl auf dem Eis. Es ging aber weiter für den Torwart der Alligators.

Gegen Farny konnte er sein Team dann noch vor einem höheren Rückstand bewahren, doch nun folgten in etwas mehr als einer Minute die Gegentreffer vier und fünf. Andreas Farny (51:23) und Jan Hammerbauer (53:39) sorgten für eine 5:1-Führung.

Lindau darf hoffen

Die konnte Thilo Grau zwar noch einmal kontern (54:10), doch erneut Hammerbauer (55:36) und Kai Laux sieben Sekunden vor dem Ende sorgten für den deutlichen 7:2-Endstand.

Die Lindauer waren ähnlich schwer in die Saison gestartet wie der HEC, haben aber nun fünf ihrer sechs letzten Spiele gewonnen – unter den geschlagenen Gegnern war auch Tabellenführer Deggendorfer SC. Während sich die Mannschaft vom Bodensee sogar wieder berechtigte Hoffnungen auf die Qualifikation für die Playoffs machen darf, krebst Höchstadt weiter auf dem letzten Tabellenplatz herum.

Zwölf Punkte beträgt mittlerweile der Rückstand auf Platz zehn und der den direkten Klassenverbleib bedeuten würde. Dort steht momentan der Gegner vom Sonntag, der EV Lindau. Noch 16 Spiele bleiben dem HEC in der Hauptrunde, um diesen Rückstand aufzuholen. Doch nach den bisher gezeigten Leistungen wäre alles andere als die Teilnahme an der Abstiegsrunde mit der Bayernliga eine große Überraschung.

 

OBERLIGA

1. Deggendorfer SC16 79:55 33

2. ECDC Memmingen16 59:49 31

3. Selber Wölfe16 62:52 28

4. Starbulls Rosenheim16 59:48 27

5. EC Peiting16 59:48 26

6. Blue Devils Weiden16 51:55 25

7. EV Füssen16 46:50 25

8. SC Riessersee16 60:48 23

9. ERC Sonthofen16 57:60 23

10. EV Lindau16 45:66 21

11. Eisbären Regensburg16 67:68 17

12. Höchstadter EC16 36:81 9

cah/alep

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