ERH: Landkreissingen wieder ein Erfolg

7.3.2018, 12:00 Uhr
Einen riesigen gemischten Chor hatte Gerald Fink (auf der Bank stehend) beim Landkreissingen zu dirigieren.

Einen riesigen gemischten Chor hatte Gerald Fink (auf der Bank stehend) beim Landkreissingen zu dirigieren. © Foto: Rolf Riedel

170 Sängerinnen und Sänger sowie 30 Kinder und Jugendliche aus den Landkreisen Erlangen-Höchstadt und Forchheim hatten sich schon vorher zusammengefunden, um sich in Stimmbildung und Chorgesang fortzubilden. Die Gesamtleitung hatte der Bundes- und Kreischorleiter des Fränkischen Sängerbunds, Gerald Fink aus Herzogenaurach, übernommen.

Die Ergebnisse wurden am Abend dem Publikum präsentiert, zu dem Hansjörg Förster als Vorsitzender des Sängerkreises Erlangen-Forchheim auch Landrat Alexander Tritthart und seine Frau Angelika, Eckentals zweiten Bürgermeister Reinhard Zeiß, den Ehrenbürger und Gründer des Landkreis-Musikrates, Christoph Maier, sowie den Vorsitzenden des Fördervereins Chorakademie Weißenohe, Eduard Nöth, begrüßte.

Den Auftakt gestalteten die Teilnehmer des Kinderchortages mit einer "Reise durch die wilde Natur". Der MGV Eckenhaid unter Leitung von Udo Reinhart beeindruckte zunächst als vielstimmiger, traditionell geprägter Männerchor, um wenig später mit den präzise gesetzten Stimmen von "Men’s Voices" denselben Chorleiter mit anspruchsvollen Arrangements wie "Engel" von Rammstein zu überraschen. Dazwischen brachte der gemischte Chor des Gesangvereins 1881 Etlaswind-Pettensiedel unter Leitung von Stephan Sandmeier mit Stücken von Nena und Udo Jürgens oder dem Hit der 50er Jahre "Good Night Sweetheart" Stimmung in die vollbesetzte Halle.

Mit sehr viel Schwung begeisterten die "Unity Singers" aus Heroldsberg, begleitet und geleitet von Andreas Schmidt, das Publikum mit einem südafrikanischen Zulu-Traditional und dem mitreißenden Beach-Boys-Hit "Barbara Ann".

Dass alte Weisen keine musikalischen "alten Hüte" sein müssen, zeigten die 170 Sängerinnen und Sänger des Sängerkreisforums ebenfalls. Das neue Gewand des Tagesmottos präsentierten Gerald Fink und Andrea Kaschel mit zeitgenössischer Bearbeitung und der beeindruckenden Demonstration, wie man einen großen Chor zu variantenreichen Spitzenleistungen motivieren kann.

Das gemeinsam gesungene "Die Gedanken sind frei" mit fast 500 Stimmen zum Abschluss erfüllte die ganze Halle mit Klang bis in die letzten Winkel.

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