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G 9: Höchstadter Gymnasium braucht mehr Platz

Die Schule benötigt bis 2025 etwa 25 neue Klassenzimmer - 06.05.2021 12:00 Uhr

Wegen der Wiedereinführung von neun Jahrgangsstufen am Gymnasium (G 9) wird auch an der Höchstadter Schule der Platz allmählich wieder eng. Deshalb ist ein Erweiterungsbau vorgesehen.

05.05.2021 © Archivfoto: Ralf Rödel


Dafür muss nach aktuellen Plänen das Gebäude der ehemaligen Fachakademie in der Kerschensteinerstraße weichen, das schon seit 2019 leersteht und unmittelbar an die Schule angrenzt.

Das Gymnasium Höchstadt hat zwar vor sechs Jahren bereits einen Erweiterungsbau bekommen. Weil dieser sich aber am Bedarf des G 8 orientierte, sind rund 1000 Quadratmeter Hauptnutzfläche gegenüber dem G 9 weggefallen. Die müssen jetzt wieder her, denn es wird für die knapp 1100 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten schon wieder zu eng. Und die Schülerzahlen werden Prognosen zufolge noch weiter steigen.

25 zusätzliche Klassenräume

Die Regierung von Mittelfranken hat mitgeteilt, dass ein zusätzlicher Flächenbedarf von etwa 1800 Quadratmetern besteht und damit grundsätzlich schulaufsichtlich genehmigungsfähig ist.

Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um 25 zusätzlich benötigte Klassenzimmer und die dazugehörige Fläche für Lernwerkstätten, Foren, Gruppen- und Differenzierungsräume, Lernlandschaften und vielem mehr.

Auf Container verzichten

Die konkrete Anzahl der fehlenden Klassenzimmer sei davon abhängig, wie künftig mit dem Kollegstufen-Bau (K-Bau) verfahren wird. Die Verwaltung vertritt die Auffassung, dass er durchaus saniert werden kann.

Laut Beschlussvorlage unterstützt die Schulleitung das skizzierte Vorgehen und regt an, die Physik-Fachräume im beabsichtigten Erweiterungsbau zu realisieren. Diese könnten dann nach den heutigen rechtlichen und pädagogischen Vorgaben realisiert werden.

Außerdem würden die Fachräume dem Gymnasium dann unterbrechungsfrei zur Verfügung stehen und eine etwaige Interims-Lösung wie zum Beispiel eine Auslagerung der Fachräume in Container wäre nicht nötig.


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Frei werdende Flächen im K-Bau könnten im Zuge der beabsichtigten Sanierung später anderweitig genutzt werden, zum Beispiel als Klassenzimmer.

Die konkreten Pläne, die das Landratsamt gemeinsam mit der Schulleitung ausgearbeitet hat, beraten die Mitglieder des Schul- und Bauausschusses in einer gemeinsamen Sitzung am morgigen Freitag, 7. Mai, um 10 Uhr in der Aischgrundhalle in Adelsdorf. Der Schulleiter des Gymnasiums, Roland Deinzer, ist zur Sitzung eingeladen. Die endgültige Entscheidung fällt dann in der Kreistagssitzung am kommenden Montag, 10. Mai, ebenfalls um 10 Uhr in der Aischgrundhalle.

Es soll schnell gehen

Und dann könnte es schnell gehen. Die Maßnahme soll "äußerst straff durchgeführt werden", heißt es in den Sitzungsunterlagen, sodass die Räume ab dem Jahr 2025 nutzbar sind. Um einen zügigen Ablauf zu gewährleisten, soll ein Projektsteuerungsbüro beauftragt werden.

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Die Abrissbagger könnten also noch in diesem Jahr die ehemalige Fachakademie dem Erdboden gleichmachen, damit das an den Südbau angrenzende Areal dann neu bebaut werden kann.

Baubeginn soll 2023 sein. Wenn der Erweiterungsbau steht, bekommt dann der über 40 Jahre alte Kollegstufen-Bau seine Frischekur. 


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CLAUDIA FREILINGER

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