27°

Dienstag, 15.06.2021

|

Gefährlicher Kellerbrand in Höchstadt

Rauchgasvergiftung: Ein Höchstadter wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht - 15.05.2021 12:37 Uhr

Rund 40 Einsatzkräfte waren am Freitagabend mit einem Kellerbrand in Höchstadt beschäftigt.

15.05.2021 © Feuerwehr Höchstadt


Am Freitagabend, kurz vor 20.30 Uhr, wurden der Löschzug der Feuerwehr Höchstadt und die Kreisbrandinspektion zum südlichen Stadtrand von Höchstadt gerufen. Kellerbrand – vermutlich durch eine Gasheizung ausgelöst – lautete die Alarmmeldung durch die Integrierte Leitstelle.

Vor Rauchentwicklung gerettet

Vor Ort fand man zwei Bewohner des Einfamilienhauses bereits im Freien auf, nachdem einer der beiden erfolgreiche Löschversuche im Keller mittels Feuerlöscher unternommen hatte. Glücklicherweise rettete er sich vor der erheblichen Rauchentwicklung rechtzeitig aus dem Keller ins Freie, wo er vom Rettungsdienst empfangen und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert wurde. Zuvor riegelte der Mann geistesgegenwärtig noch die Propangasleitung zur Heizanlage ab.

Mit schwerem Atemschutz

Die Feuerwehr war mit schwerem Gerät in Höchstadt-Süd vor Ort.

15.05.2021 © Feuerwehr Höchstadt


Die Feuerwehr ging mit schwerem Atemschutz und einem C-Rohr im Keller auf Erkundung und konnte den Schwelbrand an der Anlage endgültig löschen. Nach gründlichen Kontrollen und intensiven Lüftungsmaßnahmen kam ein Gasversorger an die Einsatzstelle. Laut Rücksprache mit der Feuerwehr bestand diesbezüglich jedoch keine Gefahr. Das Gebäude wurde bis unters Dach belüftet, um die giftigen Gase herauszubringen.

Schlimmeres verhindert

Ein Heizungsfachmann schloss die Kontrollen ab, nachdem das Haus wieder gefahrlos betreten werden konnte. Die Polizei ermittelt derzeit die genaue Brandursache. Durch das schnelle Eingreifen des Bewohners sowie der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Die zweite Bewohnerin blieb unverletzt und konnte nach gewisser Zeit wieder in ihre Räumlichkeiten zurück, nach-dem die Feuerwehr das Gebäude abschließend nochmals auf schädliche Rauchgase ausgemessen hatte. Für ein weiteres Messgerät wurde im Verlauf des Einsatzes die Feuerwehr Gremsdorf hinzugezogen. Ein Rettungswagen blieb während des Einsatzes zur Sicherung vor Ort.

40 Einsatzkräfte vor Ort

Der Einsatz im Höchstadter Süden war für die Brandbekämpfer nicht ganz ungefährlich.

15.05.2021 © Feuerwehr Höchstadt


Im Einsatz waren der Löschzug der Feuerwehr Höchstadt sowie die Feuerwehr Gremsdorf mit insgesamt 40 Einsatzkräften. Kreisbrandmeister Oliver Kronester und Kreisbrandinspektor Jürgen Schwab waren ebenfalls vor Ort und stimmten sich mit Kommandant und Einsatzleiter Benjamin Obexer über die Maßnahmen ab. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Das Gebäude konnte im Anschluss durch die Eigentümer wieder bewohnt werden.


Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.


 

 

nn

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Höchstadt