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Freitag, 03.07.2020

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Gutscheine für Höchstadter Helfer

Es darf gespendet werden - 01.07.2020 06:57 Uhr

Die neuen „Höchstadt-Gutscheine“ sollen dem Einzelhandelt und den Helfern zugute kommen (von links): Tanja Schwägerl, Beate Bednarski, Johanna Auerbeck, Bürgermeister Gerald Brehm und Norbert Geier. © Foto: Niko Spörlein


Bürgermeister Gerald Brehm, die Heimleiterinnen Johanna Auerbeck vom Seniorenheim "Vitanas", Beate Bednarski vom BRK-Altenheim in Etzelskirchen, Tanja Schwägerl vom Bürgerbüro der Stadt und Norbert Geier von der Bausparkasse Wüstenrot waren bei dieser Aktion, ähnlich der der "City-Gutscheine" in vielen anderen Städten, mit dabei.

Schwägerl hatte sich zusammen mit Brehm den Kopf zerbrochen, wie man in den aktuell immer noch schwierigen Zeiten hiesige Einzelhändler unterstützen und gleichzeitig jenen Helfern eine Anerkennung zukommen lassen könnte, die sich in den Heimen und dem Krankenhaus aufopferungsvoll um die Bewohner und Patienten kümmern.

"Das ist ein Zeichen und ein kleiner Dank für das besondere Engagement", meinte der Bürgermeister, der von Anfang an hinter der genialen Idee stand.

Schwägerl hat in den letzten Wochen über 90 Einzelhändler im Stadtgebiet angeschrieben, ob sie bei dieser Aktion dabei sein möchten. 27 der Angeschriebenen zeigten sofort Interesse und schlossen sich unter dem Namen "Gutscheingemeinschaft Höchstadt" zusammen. Bei diesen Händlern (eine Liste kann auf der Homepage der Stadt eingesehen werden) könne, so Schwägerl, der Gutschein eingelöst werden. "Das alles musste einfach, unkompliziert und mit möglichst wenig Verwaltungsaufwand vorbereitet werden", so Gerald Brehm.

Der "Gutschein für unsere Helden" hat einzeln einen Wert von zehn Euro; und um zu zeigen, wie einfach es geht, spendierte Norbert Geier gleich 100 Gutscheine im Gegenwert von 1000 Euro. Je 50 solcher Gutscheine nahmen die Heimleiterinnen von "Vitanas" und vom BRK-Altenheim entgegen und dankten für das Engagement.

Weil allerdings im "Vitanas" aktuell 118 Mitarbeiter tätig sind und beim BRK in Etzelskirchen gar 150, meinte Geier: "Gegebenenfalls können wir auch noch einen Nachschlag gewähren". Es werden laut Schwägerl nur Gutscheine ausgegeben, die bereits finanziert sind, für die also gezielt gespendet werde.

nr

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