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Samstag, 20.07.2019

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Happening zum Abschluss der Freilichtmalerei

Eine Woche lang malten Künstler aus Erlangen-Höchstadt und Tarnowskie-Gory gemeinsam - 17.06.2019 14:00 Uhr

Beata Hetmanczyk, die das Höchstadter Stadttor gemalt hat, und Hans Fister, der den Schwarzen Adler in Uttenreuth verewigt hat, präsentierten sich in Adelsdorf. Mit dabei war auch der Chef des deutsch-polnischen Freundeskreises, Manfred Bachmayer. © Foto: Niko Spörlein


Vergangene Woche hatte Manfred Bachmayer, der Vorsitzende des Freundeskreises "ERH-TG", polnische Künstler nach ERH eingeladen, vier an der Zahl (Beata Hetmanczyk, Katarzyna Karkola, Jadwiga Mika und Irena Dietz). Sie beschäftigten sich eine ganze Woche lang mit dem vorgegebenen Thema "Naturlandschaften und Kirchen im Landkreis ERH".

Unterstützt wurden sie von den hiesigen Künstlern Paul Gütle, Hans Fister und Gabriele Jost. Es entstand ein malerischer Querschnitt der Ortschaften in Erlangen-Höchstadt, es entstanden aber auch echte Freundschaften, neue Kontakte wurden gepflegt. Die "europäische Verständigung", so Bachmayer, stehe dabei stets im Mittelpunkt.

Künstlerische Reise

Am Samstag, 8. Juni, wurden die Gäste im Hotelgasthof Scheubel in Gremsdorf begrüßt, wo sie auch übernachteten. Dann ging die künstlerische Reise durch ERH nach Höchstadt, Weisendorf, Herzogenaurach, Uttenreuth, Eckental und zum Abschluss dieses Happenings präsentierten die Künstler ihre Werke am Adelsdorfer Marktplatz.

Hans Fister aus Eschenau beispielsweise hielt den uralten Gasthof "Schwarzer Adler" in Uttenreuth mit Wasserfarben fest, seine Kollegin aus Polen, Beata Hetmanczyk, nahm sich das Höchstadter Stadttor vor. Wieder andere ließen sich von der Herzogenaurach Altstadt verzaubern, Motive aus Weisendorf, Gremsdorf, Eckental und Uttenreuth kamen dazu.

Bei dieser und bei anderen "völkerverbindenden Malereien" in den vergangenen Jahren ging es laut Bachmayer auch um Stadtkerne, um historische Gebäude, einmal nur um Wasser und Mühlen. "Diese Partnerschaft steht nicht nur auf dem Papier, sie lebt vom gegenseitigen Austausch und Verständnis", so Bachmayer, der bereits seit neun Jahren Vorsitzender dieses Freundeskreises ist.

Und Bachmayer plant schon die nächsten Aktivitäten, denn vom 2. bis zum 6. Oktober lädt er zu einer Bürgerreise in den Kreis Tarnowskie-Gory ein. 760 Kilometer müssen dann mit dem Reisebus zurückgelegt werden – doch das sei "kein Problem", wie Hans Fister beruhigt. Und der muss es wissen, denn Fister war schon vier Mal mit Stift und Pinsel im polnischen Landkreis unterwegs. 

NIKO SPÖRLEIN

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