Samstag, 21.09.2019

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Hauptendorf: Kerwabaum hat rekordverdächtige Maße

28-Meter-Fichte mit vereinten Kräften in die Senkrechte bugsiert. Zelt voll am Samstagabend. - 25.08.2019 17:11 Uhr

Traditionell ein Hitze-Job: Die Hauptendorfer Burschen kamen beim Baumaufstellen ins Schwitzen. © Andreas Brandl


Was die Hauptendorfer nicht so gern erwähnt haben wollen: Man braucht einen Teleskoplader, um den Riesen so zu wenden, dass er aufgestellt werden kann. Aber in die Senkrechte brachten den Riesenbaum dann die über 30 Kerwaburschen und Madle nur mit purer Muskelkraft und Hebelwirkung.

Kreuzer hatte Kommando

Das Kommando während der fast schon traditionellen Hitze am Kerwa-Samstag hatte wie immer Manfred Kreuzer. Der Kommandant der Ortsfeuerwehr dirigierte die Baumaufsteller sicher und ruhig.

Auch der Kinderbaum durfte in Hauptendorf nicht fehlen. Ebenfalls eine langjährige Tradition, dass nach dem großen Baum noch ein zweiter, kleinerer und vor allem leichterer Baum vom örtlichen Nachwuchs aufgestellt wird.

Für das nächste Jahr ist man am Überlegen nicht mehr den Baum auf spektakuläre Weise zu drehen, sondern stattdessen die Hülse, in welcher der Kerwabaum und auch der Christbaum in der Dorfmitte stehen.

Dann tut man sich in Zukunft leichter und kann mit dem Baum geradewegs auf das Loch zufahren. Für Musik während des Baumaufstellens sorgte Peter Welker auf seiner Quetschn.

Er mischte sich nicht nur unter die Zuschauer, welche entlang der Straße im Schatten und im Biergarten Platz genommen hatten, sondern schlängelte sich auch unter die sich plagenden Kerwasburschen. Am Abend sorgte dann im Vollen Zelt die Band "Faded Glory" mit ihrem Hauptendorfer Frontmann Bernd Wilfer für die richtige Stimmung an diesem milden Sommerabend. 

Andreas Brandl

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