Donnerstag, 14.11.2019

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HEC: Lektion vom Spitzenreiter

Die Alligators kassieren gegen Oberligafavorit Deggendorf die fast befürchtete 0:8-Schlappe - 13.10.2019 21:32 Uhr

Nicht so leicht zu stoppen ist Thomas Greilinger (rechts), wenn er antritt. Das musste auch der Höchstadter Jari Neugebauer (dahinter) erfahren.


Der nahm es es mit Humor und erklärte auch, dass eine solche Niederlage für ihn leichter zu verkraften sei als andere. Schließlich sei der Gegner doch ein ganz anderes Kaliber, die Alligators müssten ihre Punkte gegen andere Gegner holen. Und er revidierte eine Prognose vor der Saison: Da habe er gesagt, in dieser Eishockey-Oberliga könne jeder jeden schlagen. Nach diesem Spiel könne er diese Behauptung nicht mehr aufrechterhalten, Deggendorf sei schon eine Topmannschaft mit vielen erfahrenen Spielern.

Allen voran ein Haudegen wie der Ex-Nationalspieler Thomas Greilinger, der mit seinen 38 Jahren den xten Frühling erlebt und auch am Sonntagabend am Kieferndorfer Weg zwei Scorerpunkte beisteuerte. Dazu Asse wie der dreifache Torschütze Andrew Schembri und die beiden Kontingentspieler Curtis Leinweber und Kyle Osterberg, die ebenfalls nach Belieben punkteten.

Auf Seiten der Höchstadter, die ohnehin mit ihrer verjüngten Mannschaft klarer Außenseiter gegen den Absteiger aus der DEL 2 antraten, fehlten wichtige Akteure und vor allem der seit Freitag gesperrte Tscheche Michal Petrak.

Dennoch wehrten sich die Alligators eine Viertelstunde lang recht ordentlich, fuhren auch einige nicht ungefährliche Konter. Vor allem Patrik Rypar wusste durchaus zu gefallen. Doch fast zwangsläufig machte sich die spielerische Klasse der Niederbayern irgendwann bemerkbar. nach einer ersten Strafzeit gegen den HEC erhöhten sie den Druck und markierten noch vor der ersten Drittelsirene drei Treffer. Allen war klar, dass das schon die Entscheidung war – zu ungleich waren die Kraftverhältnisse.

Früh nach dem Seitenwechsel fällt das 4:0, der DSC dominiert weiter, doch Patrick Golombek im Höchstadter Tor hält seinen Kasten bis zur zweiten Drittelpause sauber. Doch im Schlussdurchgang brechen nach und nach die Dämme. Noch vier Mal rappelt in der Kiste – aber die HEC-Fans besingen bis zum Schluss lautstark ihre Alligators.

hp

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