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Mittwoch, 16.06.2021

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Heimatverein Herzogenaurach: Der neue Stadtschreiber ist da

Die zwölfte Ausgabe enthält viele interessante Geschichten zum Schmökern und Genießen. - 12.05.2021 18:00 Uhr

Sie präsentierten den neuen Stadtschreiber (von links): Klaus-Peter Gäbelein, Christina Kinder, Bürgermeister German Hacker, Heimatvereinsvorsitzender Herbert Dummer und Manfred Welker.

11.05.2021 © Foto: Matthias Kronau


Die ersten Ausgaben wurden dieser Tage an Bürgermeister German Hacker überreicht. Der "Stadtschreiber" erscheint seit 1997 etwa alle zwei Jahre, wird herausgegeben vom Heimatverein und bündelt interessante historische und zeitgeschichtliche Artikel über " unser wunderscheenas Schdeetla".

In der neuesten Ausgabe (2019 – 2020) zeichnen vor allem Klaus-Peter Gäbelein und Manfred Welker als Autoren verantwortlich. Das über 270 Seiten starke Werk ist ein Fundus für geschichtsinteressierte Menschen, obgleich die Autoren darauf achten, dass immer wieder Bezüge zur Gegenwart hergestellt werden.

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Aktuelle Jubiläen oder Sanierungsmaßnahmen werden zum Anlass für eine Rückschau genommen, etwa die "Frischekur" für die Marienkapelle, die archäologischen Untersuchungen am Rathaus im Vorfeld der Baumaßnahmen oder eine Denkmalprämierung in der Hinteren Gasse.

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An Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die in den vergangenen drei Jahren gestorben sind, wird erinnert (etwa Hubert Schaffer, Pfarrer Walter Zagler, Prälat Klemens Fink).

Wie viele Eier mussten her?

Den Herzogenauracher Stadtschreibern Gäbelein und Welker geht es nicht um neueste historische Sensationen, sondern um eine sinnvolle Aufbereitung alten Materials, das einer Lektüre wert ist. So darf man staunen über die Zahlen, die im Amtsblatt des Bezirksamts vor 100 Jahren veröffentlicht waren. Genau aufgelistet wurde da, wie viele Eier jede Gemeinde abzuliefern hatten. 16 000 Eier beispielsweise musste Zweifelsheim abliefern, Haundorf nur 12 300, Hammerbach immerhin 15 300. Über 60 Gemeinden des Bezirksamt sind aufgelistet.

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Bürgermeister German Hacker lobte bei der Buchvorstellung das Engagement des Heimatvereins. Mittlerweile, so Vorsitzender Herbert Dummer, habe der Verein rund 750 Mitglieder. Der "Stadtschreiber" ist im Mitgliedsbeitrag von jährlich 20 Euro enthalten, erklärte dritter Vorsitzender Christian Kindler. Nicht-Mitglieder können das Werk ab 15. Mai erwerben.

Am Freitag, 14. Mai, um 18.30 Uhr veranstaltet der Heimatverein hier eine kostenlose Online-Lesung aus dem Buch auf
 

mk

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