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Dienstag, 22.10.2019

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Herzogenaurach: "Ausrutscher korrigieren"

TSH-Handballer gehen mit fast unverändertem Kader das Projekt Wiederaufstieg an - 12.06.2019 07:00 Uhr

Glücksgriff: Jürgen Wonner kehrt nach einem Jahr beim Landesligisten TV Erlangen-Bruck II zu den TSH-Handballern zurück. © Foto: Horst Linke


Eine Aussprache zwischen den Spielern der ersten Mannschaft, ihren Trainern Ingo Kundmüller und Norbert Münch sowie Abteilungsleiterin Christine Odemer ergab, dass man weitgehend mit dem gleichen Personal in die Bezirksliga gehen möchte – also auch mit den beiden Coaches.

Dazu Kundmüller: "Es war wichtig abzuklären, wer von den Spielern mit uns Trainern in der neuen Saison bereit ist, den ärgerlichen Abstieg möglichst zeitnah zu korrigieren." Da stimme es ihn zuversichtlich, dass außer den bereits feststehenden Abgängen Marco Jonas (Rückraum links) und Kai Kammerer (Torhüter) alle anderen Akteure dazu beitragen wollen. Selbst Ben Schwandner (ehemaliger Bundesliga-Rechtsaußen beim HC Erlangen) stellt sich mit den berufsbedingten Einschränkungen neuerlich zur Verfügung.

Und eine ganz wichtige Personalie für das Team ist die Rückkehr des enorm spielstarken Jürgen Wonner, der zuletzt im Landesligateam des TV Bruck spielte. Kundmüller setzt auch große Hoffnungen in den über zwei Meter großen Kreisläufer Julian Hagen, der im letzten Jahr berufsbedingt in den USA weilte, nun aber wieder zur Verfügung steht. Den Kader mittelfristig verstärken dürfte auch Linkshänder Markus Theiss, der sich nach einer schweren Knieverletzung wieder herantastet.

Eine Torwartergänzung hat man ebenso im Auge wie den Kontakt zu zwei Feldspielern, die im optimalen Fall die Mannschaft zusätzlich stabilisieren könnten.

Wie Kundmüller weiter mitteilte, konnten auch die sportlichen Weichen dafür gestellt werden, dass die zeitnahe Rückkehr der zweiten Mannschaft in die Bezirksliga möglich ist. Wegen der geltenden Statuten musste das Team aus eben dieser Spielklasse nach dem Abstieg der "Ersten" in die Bezirksklasse runter, da nicht beide Mannschaften gemeinsam höherklassig spielen dürfen. Somit blickt man nun doch weitaus zuversichtlicher nach vorne, als dies noch vor 14 Tagen den Anschein hatte.

VOLKER SCHNELLER

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