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Samstag, 21.09.2019

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Herzogenaurach: Schattenklima im Schulhof

Am Burgstaller Weg wurde der Pausenhof für 200000 Euro umgebaut - 23.08.2019 07:00 Uhr

Test der Spielgeräte: (v.l.) Silke Stadter, 2. Bürgermeisterin Renate Schroff, Landschaftsbauer Thomas Berngruber, Albert Geinzer und Planer Bernd Kounovsky.


Vier Grundschulklassen und etwa 70 Kindern in der Mittagsbetreuung bis etwa 17 Uhr dient der Pausenhof, der außerhalb der Schulzeiten auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist, als Rückzugs- und sportlicher Ausgleichsraum.

Das Eigenleistungswerk von seinerzeit hatte mittlerweile Abnutzungs- und Sicherheitsprobleme. Der aufgeschüttete Hügel löste sich bereits in Teilen, sodass er nun abgetragen wurde. Der Mörtel der Mäuerchen war spröde geworden.

Alle Maßnahmen besprach das Stadtbauamt mit Silke Stadter und Albert Geinzer mit Verantwortlichen der Schule. Das Planungsbüro Bernd Kounovsky aus Nürnberg und Landschaftsbau Meyer aus Weihenzell – vor Ort war Bauleiter Thomas Berngruber – schufen ein Konzept und führten es aus.

"Bewegung und Natur, insektenfreundliche Pflanzen, Gliederung in verschiedene Räume", umriss Planer Kounovsky die Zielrichtung. Gebaut wurden neue, kreative Kletter- und Bewegungsgeräte, eins auch mit Boulderwand.

Anstelle des früheren Tunnels wurde ein Parcours errichtet. Eine Tischtennisplatte wurde aufgebaut. Die Pflasterfläche dient als Spielfeld für Fußball- und Basketballspiele. Ein hoher Ballfangzaun wird zur Straße hin noch gebaut. Der Schulhof wird aus Sicherheitsgründen eingezäunt.

Stattliche Bäume wie der Ahorn oder die Eiche auf dem Schulhof wurden erhalten. Sobald die Pflanzzeit anbricht, werden weitere Bäume gesetzt. Neu verfestigt wurde das Mäuerchen, das die Elterngruppe bereits gebaut hatte.

Renate Schroff, 2. Bürgermeisterin und ehemals Grundschullehrerin, wusste: "Das Mäuerchen kommt super an bei den Kindern, zum Balancieren und zum Unterhalten."

In vielen Klassen sei es im Übrigen schon Praxis, dass die Kinder ihre Pausenbrote vor dem Gongschlag verzehren dürften, damit die Pause der Erholung dient.

Ebenfalls eine Neuerung ist ein lindgrün gestrichenes Gartenhäuschen, in dem Tretroller, Bobbycars, Spiel- und Gartengeräte verschlossen werden können.

Die samt Bolzplätzen in den Ortsteilen rund 40 Spielplätze im Stadtgebiet werden regelmäßig überprüft, einerseits per Sichtkontrolle der Lehrer und baulich vom Bauhof. Einmal im Jahr steht eine gründliche Hauptuntersuchung an.

Mit Beginn des neuen Schuljahrs wird der Pausenhof komplett fertiggestellt sein. 

EDITH KERN-MIEREISZ

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