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Donnerstag, 27.06.2019

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Höchstadt: Generationswechsel bei LSC-Läufern

Das Top-Team ist neu aufgestellt und hat in der beginnenden Bahnsaison Großes vor - 24.05.2019 08:00 Uhr

Orange ist das Trikot der LSC-Läufer, natürlich mit dem Aufdruck des Sponsors. Von links: Uwe Geier von der Sparkasse, Reinhard Lugschi, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, die Athleten Brian Weisheit, Niklas Buchholz, Martin Weinländer und Bernhard Weinländer, LSC-Cheftrainer Markus Mönius.


Dies alles wieder in der Heimatstadt: In den Räumen der Sparkassen-Filiale gaben die Sportler und ihr Hauptsponsor, die Sparkasse Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach, auch gleich die Fortsetzung ihrer Partnerschaft bekannt. Die Dauer des Vertrags, sagte Sparkassen-Vorstand Reinhard Lugschi, ist bis Ende 2020 verlängert worden. Die Partnerschaft hat auch ein kleines Jubiläum: Seit 2009 förderte die damalige Kreissparkasse Höchstadt die Spitzenläufer des LSC. Auch nach der Fusion mit der Erlanger Sparkasse wurde dies fortgeführt.

Inzwischen trägt auch das ebenfalls traditionsreiche Leichtathletik-Meeting in Höchstadt, das der LSC dieses Jahr bereits am 7. Juni ausrichtet, den Namen des Geldinstituts. Ab 16.30 Uhr steigen an diesem Freitag die Rennen aller Altersklassen. Der Wettkampf ist landesoffen, gleichzeitig aber auch die Kreismeisterschaft in den Sprintstaffeln der U 12, U 14, U 16, U 18, U 20 und der Erwachsenen.

Bereits am kommenden Wochenende muss der für den LSC startende Hemhofener Niklas Buchholz in Belgien einige Hindernisse auf der Bahn und eine große Hürde überwinden, nämlich die Norm für das Nationalteam bei den U23-Europameisterschaften über 3000 Meter Hindernis. Nachdem er vergangenes Wochenende in Karlsruhe die Zeit nicht geschafft hat (wir haben berichtet), wurde für ihn ein neuer Versuch organisiert, das große Saisonziel zu erreichen. Der 21-Jährige ist derzeit nach dem Weggang von Martin Grau das heißeste Eisen, das der LSC auf der Hindernisstrecke im Feuer hat.

Dieser Generationswechsel bei den Top-Läufern stand im Mittelpunkt der Analysen des Trainers. Markus Mönius sprach von einer äußerst erfolgreichen Saison 2018, in der sozusagen beide Generationen für den LSC am Start waren – etwas getrübt von Martin Graus Ausscheiden als Deutscher Meister im Vorlauf bei den Europameisterschaften der Hindernisläufern. Auch wenn der Biengartener jetzt für den LAC Erfurt antritt, hoffen alle, dass es Grau gelingt, sich für die Olympischen Spiele 2020 zu qualifizieren. Die LSC-Läufer holten – fast schon eine Tradition – die Bayerische Meisterschaft in der 3x-1000-Meter-Staffel, Nachwuchs-Mann Brian Weisheit wurde Süddeutscher U23-Meister auf der Hindernisstrecke, Niklas Buchholz Fünfter bei der Deutschen Meisterschaft der Junioren. Rückkehrer Adrian König-Rannenberg, auf den flachen Mittelstrecken schnell unterwegs, wurde Sechster bei der deutschen Meisterschaft der Männer über 800 Meter. So Mönius über die Highlights der Saison.

Ehrgeizig auch die diesjährigen Saisonziele des elfköpfigen Top-Teams. 800-Meter-Mann König-Rannenberg möchte die Deutsche Meisterschaft im Berliner Olympiastadion bestreiten und möglichst vorn mitlaufen. Die Zwillinge Bernhard und Martin Weinländer haben bei den Männern Ambitionen auf den langen Strecken. Hindernisläufer Buchholz ist für die nationalen Titelkämpfe schon qualifiziert. Die U23- Meisterschaft in Wetzlar steht für Brian Weisheit auf der Liste.

Dafür haben sie sich nach der Team-Vorstellung gleich zu einer "harten Trainingseinheit" (Mönius) verabschiedet. 

RAINER GROH

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