Höchstadt: Kulturfabrik wird schick

12.4.2018, 13:00 Uhr
Ein Blick vom Dach der Fortuna Kulturfabrik: Der Stahl in der Fassade des ehemaligen Heizhauses ist eingebaut, dahinter führen neue Treppen hinab in die Aischaue. Rechts davon entsteht ein Biergarten. Foto: Peter Roggenthin

Ein Blick vom Dach der Fortuna Kulturfabrik: Der Stahl in der Fassade des ehemaligen Heizhauses ist eingebaut, dahinter führen neue Treppen hinab in die Aischaue. Rechts davon entsteht ein Biergarten. Foto: Peter Roggenthin

Er macht gerade der Kultur den Hof: Architekt Fritz Wisneth hat gemeinsam mit Landschaftsarchitektin Kathrin Nißlein im Kulturausschuss eine Zwischenbilanz zur Gestaltung der Außenanlagen der Fortuna Kulturfabrik gezogen.

Das ehemalige Heizhaus hat einen neuen Unterbau mit Rundbögen und Fenstern aus Streckstahl bekommen. Jetzt geht es darum, die Klinker-Steine der Fassade wieder in ihrem natürlichen Rot-Ton strahlen zu lassen. Daran wird gerade gearbeitet. Im Innenraum soll viel Platz sein für Austellungen, z. B. von Gemälden und Skulpturen, sodass er fast leer bleibt. Außerdem soll am Boden ein Beleuchtungssystem installiert werden, dass vom Hauptgebäude der Fortuna durch das ehemalige Heizhaus bis hinaus zur Aischaue führt und dann in Straßenbeleuchtung am neuen Fuß- und Radweg in Richtung Schloss übergeht. Auch der zweite Weg durch die Auen wird beleuchtet. Für die ursprünglich geplante Fahrrad-Matsch-Strecke wird ein neuer Standort gesucht. Sie darf im Überschwemmungsgebiet nicht entstehen.

Die Treppe, die dazu hinab führt in die Aischaue, ist bereits fertig. Die Arbeiten an einer kleinen Aussichtsplattform sind in der Ausschreibungsphase. Der Auftrag für ein neues Vordach, das den Haupteingang der Fabrik überragen wird, ist vergeben, sodass hier bald die Arbeiten beginnen könnnen.

Erste Spielgeräte für den Biergarten sind schon installiert. Das Pflaster nimmt mehr und mehr Gestalt an. Baumreihen sollen den Hof nach links zur Verwaltungsgemeinschaft und nach rechts zum Einkaufszentrum hin umrahmen. Zwei Ladestationen für E-Bikes sind vorgesehen.

Autos können den Platz nach dem Umbau immer noch befahren und im hinteren Teil, zur Aischaue hin, auch parken. Allerdings werden an allen Zufahrten Poller in den Boden eingelassen, die zum Beispiel bei größeren Veranstaltungen wie dem "Kulturfeuerwerk" hoch gefahren werden können, um das Areal abzusperren.

Wenn Pkw erwünscht sind, dürfen sie — wie vor der Umgestaltung — in einer Einbahnstraßenregelung von der Bahnhofstraße her anfahren und hinter dem Gebäude der Verwaltungsgemeinschaft wieder hinaus.

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