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Höchstadt: Neuer Chefarzt am Kreiskrankenhaus

Professor Dr. med. Mario Perl übernimmt Unfallchirurgie und Orthopädie in St. Anna - 16.03.2019 08:00 Uhr

Der neue Chefarzt wurde in Höchstadt willkommen geheißen. Landrat Alexander Tritthart (v. l. vorne) begrüßte Prof. Mario Perl, daneben Dr. Nina Renner, Dr. Jörg Hölperl, hinten Albert Prickarz und Bianca Dotterweich. © Foto: Paul Neudörfer


Prof. Mario Perl wechselte zum ersten Februar von der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau nach Franken. In Murnau war der 43-Jährige vier Jahre lang als Leitender Oberarzt tätig.

Der gebürtige Schwabe ist im Allgäu aufgewachsen, hat in Ulm Medizin studiert, dort promoviert und habilitiert.

Für St. Anna habe er sich einiges vorgenommen, berichtet Perl bei seiner Vorstellung in der "Spitaleria" des Kreiskrankenhauses.

So will er das Kreiskrankenhaus künftig personell noch mehr unterstützen und den fachlich-medizinischen Austausch zwischen Kreiskrankenhaus und Universitätsklinikum intensivieren. Auch seine eigene chefärztliche Präsenz soll gleichbleibend hoch sein, um die universitären medizinischen Standards zu sichern.

Jeweils ein Ober- und mehrere Assistenzärzte des Uniklinikums arbeiten derzeit ganztags im Kreiskrankenhaus. Dieses Modell hat sich bewährt: "Viel mehr Patienten als vorher vertrauen sich dem Kreiskrankenhaus an, weil sie sehen, dass die ärztliche Versorgung hier universitäres Niveau hat.", stellt Dr. med. Jörg Hölperl, Oberarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, fest.

Vor Ort vertritt Unfallchirurgin Dr. med. Nina Renner den neuen Chefarzt ganztags.

Landrat Alexander Tritthart freut sich, dass sich die medizinische Versorgung im Höchstadter Kreiskrankenhaus gegenwärtig sehr gut weiterentwickelt. "Letztendlich geht es um das Wohl der Patientinnen und Patientinnen", betont er sein Hauptanliegen.

Auch der kaufmännische Leiter des Kreiskrankenhauses, Albert Prickarz, begrüßt die neuerliche Entwicklung der Unfallchirurgie: "Professor Hennig hat Pionierarbeit geleistet, welche Professor Perl auf- und ausbauen will. Das freut uns sehr".

nn

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